Atom-"Energie" beim Militär

Veröffentlicht auf von Nix

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02.04.2010. Die Folgen der Uranentsorgung mittels Munition die auf  "Die Bösen" abgeschossen wird (Telepolis).
29.03.2010. Aus Atombomben wird Brennstoff (Sueddeutsche).


25.03.2010. Die USA und Russland sollen sich über eine nukleare Abrüstung und auf einen Nachfolger für den START-I-Vertrag von 1991 (Wikipedia) geeinigt haben. Die beiden Länder verfügen zusammen über 90% aller Atomwaffen. Die Anzahl der Atomsprengköpfe soll von jeweils 2200 auf je 1550 verringert werden. Die Anzahl Raketen jeweils von 1600 auf 800 halbiert. Der Vertrag soll 10 Jahre Laufzeit haben. und am 8. April in Prag besiegelt werden (Telepolis, Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Stern).


21.03.2010.
Die Atomversuchskaninchen bei Frankreichs 17 Atomtests in der algerischen Wüste (Telepolis).

19.02.2010. Der Atlas der Atommächte (Stern).

16.02.2010. Atomversuchskaninchen Soldat (Sueddeutsche, Welt, Stern, Tagesschau).

06.02.2010. Die Schwierigkeiten beim Bau einer Atombombe (Welt). Ein sowjetischer Wissenschaftler soll den Iran (Nixblog) bei den Plänen zum Bau eines Atomprengkopfes unterstützt haben (Welt).

03.02.2010. "Global Zero" propagiert nukleare Abrüstung. Im Moment bedrohen mehr als 20.000 Nuklearwaffen die Menschheit (Sueddeutsche).

30.01.2010. Die USA wollen ihr Atomwaffenarsenal weiter aufrüsten. Im Plan für nationale Sicherheit der dem Kongress vorgelegt werden soll sind 7 Mrd. US-Dollar für den Atomkomplex eingeplant. 600 Mio mehr als im letzten Jahr vom Kongress bewilligt (Telepolis).
Militärische Forschungen im National Ignition Facility (NIF) des Lawrence Livermore National Laboratory in den USA sind bei der Forschung bezüglich Wasserstoffussionsbomben ein Stück weiter gekommen (Golem).

14.01.2010. Weil sich Hobbyjäger aus Versehen mit Waffen einer Atomwaffenfabrik in Amarillo in Texas genähert haben wurde Alarm ausgelöst und die Anlage heruntergefahren (Spiegel).

06.01.2010. Tsutomu Yamaguchi der einzige Mensch als zweifaches Atomopfer galt weil er Hiroshima und Nagasaki erlebte ist jetzt im Alter von 93 Jahren an  Magenkrebs gestorben (Stern, Spiegel).
 Am 6. Januar 1945 war er auf Dienstreise für eine Werft in Hiroshima. Durch den Abwurf der Atombombe dort erlitt er schwere Verbrennungen. Er kehrte dann in seine 300 Kilometer entfernte Heimatstadt Nagasaki zurück wo er 3 Tage später den zweiten Atombombenangriff erlebte.

 

04.01.2010. Obama trifft in seiner Regierung auf hartnäckigen Widerstand bezüglich der Abrüstung von Atomwaffen (Welt).

 

24.12.2009. Während der Abrüstungsverhandlungen mit den USA testet Russland eine neue Interkontinentalrakete mit dem Namen "Wojedowa". Sie verfügt über Mehrfachatomsprenköpfe, eine Reichweite von 11.000 km und hat eine Höhe von 34 Meter (Welt, Focus).

 

19.12.2009. Die Entwicklung der Bombe Massive Ordnance Penetrator (MOP) soll sich um 6 Monate auf Ende Dezember verzögern. Sie soll möglicherweise gegen unterirdische Nuklearanlagen im Iran und Nordkorea eingesetzt werden. Die Super-Bombe wiegt 14 Tonnen und soll vor der Detonation bis zu 60 Meter in die Erde eindringen können. Die Vorgängerin war die BLU-109 mit ca. 900 kg Sprengstoff (Spiegel).


18.12.2009. Die USA und Russland einigen sich auf einen Nachfolgevertrag für START 1 zur Abrüstung von Atomwaffen (Sueddeutsche, Stern).

14.12.2009. Deutschland verkauft atomwaffenfähige U-Boote in Länder wie Pakistan und die neue schwarz-gelbe Regierung will Ausfuhren weiter lockern (taz). In den USA forscht man an künstlichen Insekten mit Atom-Batterien die mit einem Nickel-Isotop gefüllt sind (Heise).

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10.12.2009. Russische Atomrakete explodiert wieder mal. 9 von 12 Versuchen mit der "Topol-M" sind seit 2004 schiefgegangen (Welt).

20.11.2009. Russland droht weiterhin mit präventiven Atomschlägen (Welt).

19.11.2009. Der Traum von einer Welt ohne Atomwaffen (Sueddeutsche).

28.10.2009. Brasilien kündigt an sich mit Atomwaffen bewaffnen zu wollen um die Rohstoffvorkommen an seiner Küste zu sichern (Telepolis).

14.10.2009.
Russland behält sich den atomaren Erstschlag auch weiterhin vor (Tagesschau, Welt, Focus).

13.10.2009.
Bei einem Besuch der US-amerikanischen Aussenministerin Clinton in Russland äussern spricht man von erheblichen Fortschritten bezüglich einem Atomwaffenabbau (Tagesschau).

18.09.2009.
Grossbritannien überlegt die Atom-U-Boot-Flotte stillzulegen (Spiegel).

16.08.2009. In Asien rüsten die Atommächte massiv auf (Spiegel). Nordkorea droht mit einem Atomschlag (Nixblog). Der Welt droht die Erosion des Kernwaffensperrvertrages (Sueddeutsche).

12.08.2009. In den letzten 2 Jahren wurden 3 Anschläge auf pakistanische Einrichtungen des Atomwaffenprogramms verübt (Telepolis).

06.08.2009. Gedenken an den Atombombenabwurf in Hiroshima vor 64 Jahren (Tagesschau). Nordkorea wird aufgefordert das Atomprogramm zu beenden (Heute, Sueddeutsche, Spiegel).

hotelde DE 166x6028.07.2009. Indien ist seit dem Wochenende das sechste Land mit Atomubooten die ja bekanntlicherweise gerne mit anderen Schiffen kollidieren (taz).

14.07.2009. Der Fond zur Entschädigung von Opfern der Atomwaffentests im Westpazifik hat seine Zahlungen eingestellt (n-tv).

25.05.2009. Nordkorea testet eine Atombombe (Tagesschau, taz). Insgesamt gab es bisher weltweit 2083 Atombombentests davon haben die USA 1054 durchgeführt.

08.05.2009. Die Taliban rücken in Pakistan näher zu den Atombomben vor (Welt).

30.04.2009. US-Präsident Obama ist besorgt dass Atombomben in die Hände von Terroristen gelangen könnten (Sueddeutsche) - Ich auch!

Pizza online bestellen26.04.2009.  Atomwaffen in Deutschland (Stern).

23.04.2009. China zeigt bei der Flottenparade zum 60. Gründungstag erstmals mit "Langer Marsch 3" und "Langer Marsch 6" seine atomgetriebenen U-Boote (Sueddeutsche).

15.04.2009.  Nordkorea weist in dem Streit um den Start einer Rakete indessen alle Atominspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde aus und nimmt die abgeschalteten AKWs wieder in Betrieb (Nixblog).

06.04.2009. Abrüstung beschafft Futter für Atomkraftwerke (Telepolis).

01.04.2009. Auf einer Schrotthalte wurde der als Mahnmahl gedachte Turm des russischen Atom-U-Bootes Kursk gefunden (Sueddeutsche).

25.03.2009. Frankreich will Opfer von Atomwaffentests entschädigen (Tagesschau). Bisher hatte Frankreich einen Zusammenhang von Krankheiten wie Leukämie und anderen Krebsarten mit den Versuchen zurückgewiesen.
Wie weit war Hitlers Atombombe (Welt).

20.03.2009. Schon wieder ein Unfall mit einem Atom-U-Boot. Der letzte wurde Mitte Februar bekannt. In der Strasse von Hormuz stiess das  Atom-U-Boot "USS Hartfort" mit dem Transportdockschiff "USS New Orleans" zusammen (Sueddeutsche). 15 Matrosen wurden verletzt. Wie immer gab es keine Schäden und für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. 95.000 Liter Diesel sind ins Meer gelaufen.

1und1 banner20.02.2009. Die Regierung der Marshall-Inseln beantragt die Erklärung des Bikini-Atolls als Weltkulturerbe (taz). Dort fanden von 1946 bis 1958 23 Atombombenversuche statt. 1974 sind wieder einige Bewohner zurückgekehrt. Sie mussten es aber bereits 1978 wegen starker Gesundheitsprobleme aufgrund der atomaren Strahlung wieder räumen. Heute reisen dort beinahe nur Wissenschaftler und Touristen hin. Lebensmittel müssen mitgebracht werden und man kann sich nur eine begrenzte Zeit dort aufhalten.

16.02.2009. Am 3. oder 4. Februar kam es zu einer Kollision zwischen zwei Atom-U-Booten (Focus), der britischen „HMS Vanguard“ und der französischen „Triomphant“. An Bord waren etwa 250  Seeleute. Die „HMS Vanguard“ hat 48 Atomsprenköpfe an Bord (Tagesschau). Strahlung soll bei dem Unfall keine ausgetreten sein.

07.02.2009. Abdul Qadeer Khan, der pakistanische "Vater der Atombombe" ist nach fünf Jahren "Hausarrest" wieder frei (Tagesschau). Er hatte 2004 gestanden Know How zum Bau von Atomwaffen an den Iran, Libyien und Nordkorea verraten zu haben.

06.02.2009. Gefahr eines Terroranschlags mit Atomwaffen (Technologie Review) auf eine grosse Stadt bei mehr als 50%?

04.02.2009. Der neue US-amerikanische Präsident Barack Obama möchte Atomwaffen verschrotten (Sueddeutsche). Im Gespräch ist eine Abrüstung von Russland und den USA auf jeweils 1000 Atomsprengköpfe.

24.01.2009. Der Weltspiegel wird morgen eine Sendung über die französischen Atombombentests in Afrika (Tagesschau) bringen. Die Versuche mit Kernwaffen in dem angeblich unbewohnten Gebiet haben wahrscheinlich etwa 30.000 Opfer gefordert (Telepolis).

21.01.2009. Das US-amerikanische Atomwaffenarsenal kostet jährlich mindestens 52 Mrd. Dollar  (Telepolis).

16.01.2009. Wie Israel zur Atombombe kam (Telepolis).

18.12.2008. In Grossbritannien wurden Atom-U-Boote mit dem Softwarsystem "Submarine Command System Next Generation" (SMCS NG) ausgestattet. Es läuft auf normalen Standard-PCs mit Microsoft Windows. Ausgerüstet wurden alle sieben Atom-U-Boote der Trafalgar-Klasse, vier der Vanguard- und eins der Swiftsure-Klasse (Heise).

14.12.2008. Nigeria möchte bis zu 10 neue Atomkraftwerke bauen. Wie bekannt wird verschwinden in dem instabilen Land in dem es relativ oft zu Unruhen kommt immer wieder hochradioaktive Quellen mit denen man auch Bomben bauen kann (Telepolis).

09.12.2008. Der weltweit drittgrösste Rüstungsexporteur Deutschland liefert drei U-Boote der Klasse 214 an Pakistan. Ein instabiles Land welches über Atombomben verfügt (Telepolis).

13.11.2008. Auf dem fabrikneuen russischen Atom-U-Boot "Nerpa" sterben bei einer Testfahrt im Japanischen Meer 20 Menschen durch Ersticken (Focus) weil ein Matrosse offenbar unerlaubt das Feuerlöschsystem ausgelöst hat. Bis zu 50 nukleare Sprenköpfe werden bis heute weltweit vermisst (Spiegel).

22.10.2008. Die atomare Bedrohung nimmt unter anderem deshalb wieder zu weil man in Zeiten knapper Ressourcen und Klimawandel wieder mehr zum Bau von Atomkraftwerken tendiert (Tagesschau).

10.07.2008. Deutsche Piloten üben den Atombombenabwurf (Tagesschau).

Mai 2008. Das Atom-U-Boot "HMS Superb" unter Kommandand Steven Drylsdale war auf dem Weg zu einem Ziel im Roten Meer. Er lies das Boot in tieferes, kälteres Gewässer tauchen um schneller vorwärts zu kommen. Vom Meeresgrund ragte jedoch ein Hinderniss bis zu einer Tiefe von 123 Metern und nicht 723 Metern hervor. Das Atom-U-Boot kollidierte, bremste innerhalb von Sekunden von 16 Knoten auf 3 Knoten ab und lief stark beschädigt auf Grund weil der Offizier die 1 für eine 7 gehalten hat (Spiegel).

08.04.2008. Laut Computerberechnungen hätte ein regionaler Atomkrieg beispielsweise zwischen Indien und Pakistan ein riesiges Ozonloch zur Folge (Welt).

09.01.2007. Ein US-amerikanisches Atom-U-Boot kollidiert im Arabischen Meer mit einem japanischen Tanker (Focus).

07.09.2006. Bei einem Feuer in einem russischen Atom-U-Boot in der Barentssee kommen zwei Marinesoldaten ums Leben (Focus).

14.11.2004. Auf dem russischen Atom-U-Boot "Podolsk" kommt es bei der Halbinsel Kamtschatka zu einer Explosion (Focus) bei der ein Matrose getötet wird.

30.08.2003. In der Barentssee geht das 40 Jahre alte ausgemusterte russisches Atom-U-Boot "K-159" mit zwei Reaktoren unter (Focus). Das Unglück geschah in einem Sturm nordwestlich der Insel Kildin. Dabei kamen 9 Matrosen ums Leben, ein Seemann wurde gerettet.

12.08.2000. Nach zwei Explosionen sinkt das russische Atom-U-Boot "Kursk" mit 118 Mann an Bord in der Barentssee. Kein Überlebender (Focus). Ursache für das Unglück war ein Unfall mit einem defekten Torpedo. Die Flottenführung täuschte zunächst vor dass man die Chance hätte die Besatzung zu retten. Man belog die Öffentlichkeit bis zum Schluss. Das Desaster kostete den neugewählten Präsidenten Wladimir Putin viel Sympathie.

April 1989. Das Atom-U-Boot "Komsomolez" sinkt nach einem Brand an Bord mit zweit Torpedos mit Atomsprengköpfen im Nordmeer auf 1700 Meter Tiefe. Wegen der großen Tiefe können weder die Bewaffnung noch die Atomreaktoren geborgen werden (Spiegel).

1976. Das britische Atom-U-Boot "HMS Superb" wird in Dienst gestellt (Spiegel).

22. Mai 1968. Die USS "Scorpion" verunglückt etwa 320 Seemeilen südlich der Azoren mit zwei Atomsprengköpfen an Burd und sinkt auf 3300 Meter. Wegen der großen Tiefe können weder die Bewaffnung noch die Atomreaktoren geborgen werden (Spiegel).

21. Januar 1968. An Bord des US-amerikanischen B52-Bombers "B-52G HOBO 28" bricht im Cockpit ein Feuer aus. Die Crew versucht zum Flugfeld zurückzukommen. 11 Kilometer westlich des Stützpunktes stürzt das Flugzeug jedoch ab. Die Crew konnte sich retten. An Bord waren jedoch 4 Wasserstoffbomben. Der konventionelle Sprengstoff explodierte nachdem tausende Liter Treibstoff brannten. Die nukleare Kettenreaktion wurde glücklicherweise nicht in Gang gesetzt da die Sprenköpfe nicht scharfgeschaltet waren. Das Gebiet war stark kontaminiert. Pro Quadratmeter Eisfläche mit bis zu 380 Milligramm Plutonium. Etwa 9000 Kubikmeter verseuchter Schnee wurden per Schiff in die USA auf Deponien gebracht (Spiegel).

17. Januar 1966. Beim Zusammenstoß zwischen einem US-amerikanischen B52-Bomber und einem KC-135-Tankflugzeug in 9000 Metern Höhe über der spanischen Südostküste beim Tanken explodieren beide Flugzeuge. Im Bomber befanden sich 4 Wasserstoffbomben. Eine landete ohne Schaden zu nehmen. Bei zwei davon ist der nichtnukleare Zünder explodiert wodurch Bombenbruchstücke und Plutoniumstaub zu Boden regnete. Die vierte Bombe wurde erst nach 81 Tagen im Meer in 800 Meter Tiefe gefunden (Spiegel).

5. Dezember 1965. Ein Jagdbomber stürzt aus einem der riesigen Aufzüge auf dem Flugzeugträger USS "Ticonderoga" ins Meer. An Bord des Bombers war eine Atombombe die mit dem Flugzeug und dem Piloten auf etwa 5000 Meter Tiefe sank und nie geborgen werden konnte. 1981 wurde der Fall bekannt und lieferte den Beweis dass die USA sich über ein Abkommen hinwegsetzten nachdem sie keine Atomwaffen auf japanisches Hoheitsgebiet bringen durften (Spiegel).

25. April 1961. In Algerien findet der letzte französische überirdische Atomtest statt. Laut einem Geheimbericht wollte man mit den Versuchen die "physiologischen und psychologischen Wirkungen der Atomwaffe auf den Menschen erkunden, um die nötigen Elemente für die physische Vorbereitung und moralische Ausbildung des modernen Kämpfers zu erhalten". Mehrere Soldaten wurden anscheinend nach der Explosion der Bombe bis in eine Entfernung von 275 Metern an das Explosionszentrum gebracht. Viele der Soldaten haben später Krebs (Sueddeutsche, Welt).

24. Januar 1961. Eine B-52 explodiert wegen einer kaputten Treibstoffleitung. Die Mannschaft kann vor dem auseinanderbrechen des Flugzeugs noch die 2 Wasserstoffbomben abwerden. Die eine landet in einem Baum, die andere in einem Sumpf bei der Kleinstadt Goldsboro in North Carolina wo sie sich etwa 50 Meter tief in den Schlamm bohrt. Die Absturzstelle ist ab da militärisches Sperrgebiet. Bei der Bombe im Baum versagten 5 von 6 Sicherungen die eine Detonation verhindern (Spiegel).

13. Februar 1960. Um 7.04 Uhr wird auf dem Kernwaffentestgelände bei Reggane in der menschenleeren algerischen Sahara die erste französische Atombombe gezündet. Die Bombe hat die 4fache Sprengkraft der Hiroshimabombe. die radioaktiven Rückstände verbreiten sich in weitem Umkreis. Durch die Hitze von mehreren Millionen Grad Celsius wurd der Wüstensand zu Glas. Dekontanimiert wird nicht. Die Sahara strahlt daher noch heute an manchen Orten 20 Mal stärker als die Umgebung. Kinder der Nomaden werden mit Missbildungen geboren. Von den 150.000 Mitarbeitern erkrankten überdurchschnittlich viele an Krebs. Bis zum Ende der Atomtests 1996 wurden von Frankreich 210 Atombomben gezündet. (Tagesschau).

5. Februar 1958. Nach dem Zusammenstoss eines US-amerikanischen Bombers mit einem Kampfjet über der Wassaw-Bucht etwa 20 Kilometer entfernt von Savannah / Georgia geht eine Atombombe verloren (Spiegel).

29.09.1957. In der kerntechnischen Wiederaufbereitungsanlage Majak (Nixblog - Atomanlage Majak - Der verschwiegene GAU) explodieren in einem riesigen Betontank die auskristallisierten Nitratsalze durch den Funken eines schadhaften Kontrollgeräts. Grosse Mengen an radioaktiven Stoffen wie Strontium-90, Cäsium-137 und Plutonium-239 gelangen in die Umwelt. Dabei wurde sehr viel mehr Radioaktivität als bei Tschernobyl freigesetzt. Sehr lange hat die Öffentlichkeit nichts davon mitbekommen obwohl viele Menschen starben (Wikipedia, Welt).

1. November 1952. Im Pazifik explodiert die erste US-amerikanische Wasserstoffbombe.

29. August 1949. In der kasachischen Steppe, nahe der Stadt Semipalatinsk wird die erste sowjetische Atombombe gezündet. Die Sprengkraft dieser Bombe erreichte die von 20.000 TNT. Stalin genießt den Triumph mit den USA wieder auf Augenhöhe zu stehen.
Kurtschatow soll sehr erleichtert gewesen sein da er im Falle eines Fehlschlags mit seiner Erschiessung gerechnet hatte. Nach dem erfolgreichen Test der ersten Bombe wurden die Produktionsstätten in Majak schnell ausgebaut und neue Reaktoren in Betrieb gesetzt. Es kam sehr oft zu Unfällen. In der radiochemischen Fabrik sollen es alleine 235 radioaktive Zwischenfälle mit schwerwiegenden Folgen gewesen sein. Da man dahinter Diversionsakte vermutete wurden dann jedes Mal Unschuldige ins Gefängnis geworfen.
Als Folge der etwa 500 Atombombentests erkrankten bis zum Jahr 2009 bis zu 1.600.000 Menschen in der Region.  (n-tv).

1949. Im Frühjahr rapportiert der Leiter von Majak, Igor Kurtschatow, nach Moskau dass man genügend Plutonium für eine erste Bombe habe.

1948. Die USA verfügt in der Zwischenzeit über 56 Atombomben.

1. Dezember 1945. Als Antwort auf die beiden Atombombenabwürfe der USA erklärt die Führung in Moskau ein Gebiet von 980 Quadratkilometern zwischen den beiden Städten Tscheljabinsk und Jekaterinenburg (früher Swerdlowsk) zur Sperrzone um dort von der Aussenwelt abgeschottet unter der Leitung des Atomphysikers Igor Kurtschatow die Produktionsstätten zum Bau der ersten Atombombe zu errichten. Ein Teil davon war war die Wiederaufbereitungsanlage Majak (Leuchtturm) in der waffenfähiges Plutonium hergestellt wurde (Wikipedia, Welt). 

09. August 1945. Nagasaki wird von einer Atombombe (Little Boy) zerstört.

06. August 1945. Hiroshima wird von einer Atombombe (Fat Man) zerstört.

 

16. Juli 1945, 5 Uhr 29. In der Wüste White Sands von New Mexiko explodiert die erste Plutoniumbombe (Sueddeutsche).  Der Codename des Militärs für diesen Test ist "Trinity" (Wikipedia). Die Sprengkraft beträgt 88 Terrajoule (21 Kilotonnen TNT-Äquivalent). Der Krater den die Explosion verursacht hat 3 Meter tief und 330 Meter breit. Der Sand in der Umgebung schmilzt zu grünlichem Sand. Die Druckwelle kann man 160 km weit spüren. Die "Pilzwolke" erreicht eine Höhe von 12 km.

Sommer 1941. Carl Friedrich von Weizsäcker setzt im Alter von 29 Jahren eine Patentschrift auf in welcher eine "Bombe" und ein "Verfahren zur explosiven Erzeugung von Energie und Neutronen" aus Plutonium beschrieben wird (Spiegel).

19. Dezember 1938. Otto Hahn kann nach dem monatelangen Beschuss von Uran mit Neutronen Barium in geringen Mengen und damit die Machbarkeit der Kernspaltung nachweisen (Welt).


 

Mehr zum Geschehen in diesem Jahr findet man in der Wikipedia: 2009


Ähliche Themen sind: Atomkraft "Nein Danke!", Atommüllagerung - ASSE, Gorleben und Co.,

Erneuerbare und Energiespeicher, Atomkraftwerk Grundremmingen




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Das Bild vom Mobiltelefon stammt von Wikimedia Commons von Andrew Fitzsimon
und wurde unter der public domain Lizenz veröffentlicht.
Das Bild vom Atompilz stammt von Wikimedia Commons von Andrew Fitzsimon
und wurde unter der public domain Lizenz veröffentlicht.

Veröffentlicht in Technik und Wirtschaft

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