Artikel teilen! GEZ - Keiner hält sich an Rundfunkstaatsvertrag: 13. Dezember 2009 Ablehnung der Ablehnung der Ab ...
13. Dezember 2009
Ablehnung der Ablehnung der Ablehnung der Ablehnung der Ablehnung Ihrerseits – Teilnehmernummer XXX XXX
XXX
Sehr geehrte Damen und Herren,
da Sie mich auch weiterhin mit Rechnungen nerven obwohl ich bereits bewiesen habe, dass ich aus wirtschaftlichen Gründen nicht gebührenpflichtig bin zitiere ich hier erst einmal die Grundlage auf denen Sie Gebühren verlangen:
Vom 31. August 1991,
in der Fassung des fünften Rundfunkänderungsstaatsvertrags,
in Kraft
seit dem 1. Januar 2001 (Art. 8 des Rundfunkänderungsstaatsvertrages)
(1) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.
Nun stellt sich die Frage ob sich alle Parteien an diesen Vertrag halten:
1. Politik: Sicher nicht. Sie bestimmt über die Finanzen, kickt Intendanten raus, sorgt dafür dass unbeliebte Personen die kritische Fragen stellen ausgeladen oder gleich gar nicht eingeladen werden (Beweise siehe Anlage: Nixblog)
2. Die Sender: Sicher auch nicht. Das hat man sehr schön am Putin Interview im ARD gesehen wie man da massiv zensiert hat um die Meinung der Regierung zu unterstreichen (Beweise siehe Anlage: Nixblog).
Nun hätte ich gerne von Ihnen beantwortet warum ich Propagandasender der großen politischen Parteien mit Zwangsgeldern unterstützen sollte. Es halten sich diejenigen die Geld bekommen nicht an den Staatsvertrag. Es halten sich diejenigen die das Geld verteilen nicht an den Staatsvertrag. Warum sollte ich das als Zahler tun? Ganz abgesehen von der wirtschaftlichen Situation in die mich die Herrschaften die hier Gelder ohne jeglichen Sinn verteilen gebracht haben. Mit dem ursprünglichen Auftrag eine unabhängige „Grundversorgung“ sicherzustellen haben die unzähligen Sender – ich habe schon viele gefragt aber kein einziger konnte mir mehr beantworten wie viele Sender von Ihnen abgerechnet werden – nichts mehr zu tun.
Mit freundlichem Gruß
Gar Nix
Die Antwort darauf ist lustig:
26.01.2010. Sehr geehrter Herr Gar Nix,
Ihre Auffassung, für Sie gelte der Rundfunkgebührenstaatsvertrag nicht, entbeht jeder rechtlichen Grundlage. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 03.10.1990 ist die Bundesrepublik alleiniger staatlicher Souverän auf ihrem Territorium. Ihre Einwendung der Exterriorialität ist deshalb nicht erheblich.
30. Januar 2010. NDR will für das Eierfon eine Tagesschau APP haben (Heise).
28. Januar 2010. Der Verbandschef der privaten Sender spricht von 23
Fernsehprogrammen und mehr als 150 Audioangeboten die von der angeblichen "Grundversorgungsgebühr"-GEZ bezahlt werden (Welt). Der Vorsitzende der Monopolkommission, Justus Haucap, möchte dass
auch die privaten Sender einen Teil der abGEZockten Gebühren einsteckt. Diese halten aber nicht viel davon (Welt).
27. Januar 2010. Wie ARD, ZDF und Co. das GEZahlte Zwangsgeld verpulvern
(Welt).
25. Januar 2010. Steuern statt Gebühren (Welt). - ändern auch nichts daran dass es keine "unabhängigen Sender" gibt. Die sogenannten
ÖRs verwalten die Gebühren nicht sinnvoll und effizient (Spiegel).
24. Januar 2010. Der Content der von den sogenannten Öffentlich Rechtlichen mit Geldern der Öffentlichkeit prouziert wird steht danach der Öffentlichkeit nicht als OpenContent zur Verfügung.
19. Januar 2010. Verwaltungsgericht Gießen hebt zwei Gebührenbescheide
wegen Internetfähigen PCs auf (Heise,
Sueddeutsche).
10. Januar 2010. Die Tagesschau-APP für das IPhone soll den GEZ-Zahler 30.000 Euro kosten (Welt, Focus). Ich gehe mal davon aus dass ein IPhone damit von der ARGE als
Grundversorgung in Zukunft jedem zur Verfügung gestellt wird.
07. Januar 2010. Ich habe einen starken Mitstreiter auf meiner Seite. Der Staatsrechtler
Hubertus Gersdorf ist wie ich der Meinung dass man wegen fehlender Staatsferne der ÖR keine GEZ-Gebühr bezahlen muss (Telepolis).
05. Januar 2010. Marc Jan Eumann, Medienbeauftrater der SPD will ab 2013 absolutes Werbeverbot für ARD und ZDF einführen, die illegale GEZ aber beibehalten (Focus).
04. Januar 2010. Das GEZ-kritische Blog gez-abschaffen.de wurde mit einer Abmahnung
über sage und schreibe
50.000 Euro gezwungen grosse Teile seines Inhalts aus dem
Netz zu nehmen (Golem, Piratenpartei, Spiegel). Sehr professionell aufgemacht ist gez-boykott.de.
03. Januar 2010. Der Bildungshaushalt von Bund, Länder und Gemeinden betrug 2008 zusammen 92,6 Mrd. Euro. Die 10,2 Mrd. sind das was wohl vom Bund kommt. Das beruhigt wieder etwas (Lehrerportal).
02. Januar 2009. Der Bildungshaushalt hatte 2009 eine Höhe von 10,2 Mrd. Euro (Arbeitsgemeinschaft Bildung für Deutschland). Die GEZ hat dagegen Gebühreneinnahmen von 7,26 Mrd. Euro (Netzzeitung) für die "Grundversorgung" die nirgendwo richtig definiert ist. Die FDP will Rundfunkgebühren durch eine sogenannte Medieabgabe in Höhe von 10 Euro ersetzen (Welt).
01. Januar 2009. Das Duale System hat sich überlebt (Welt).
31. Dezember 2009. Weil das ARD wie es gerade Mode zu sein scheint für die Tagesschau eine
neue sogenannte APP (Applikation) für das iPhone von Apple schreibt anstatt die Internetseite so anzupassen dass sie mit dem normalen Browser angeschaut werden kann kommen im Moment Diskussionen
auf (Heise).
23. Dezember 2009. Polizei darf GEZ-Mitarbeitern nicht bei der Feststellung von Personalien helfen und ihnen auch keine Auskünfte aus dem Informationssystem der Polizei erteilen (Heise).
29. Februar 2009. Das ZDF hat sich an den Kosten der Feier zum 60. Geburtstag von dem Politiker Kurt Beck (SPD), seines Zeichens Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und ehemaliger SPD-Chef fiananziell beteiligt. Er ist Verwaltungsratschef des Senders in Mainz. Mehr als 700 Gäste waren am 5. Februar 2009 in der Landauer Festhalle eingeladen. Die Kosten wurden zwischen Sender (GEZ-Gebühren), Kurt Beck und Staatskanzlei (Steuerzahler) aufgeteilt. Die Höhe der Kosten ist unbekannt, auch wie die Kosten zwischen den GEZ-Zahlern, den Steuerzahlern und Kurt Beck aufgeteilt wurden hat man nicht bekanntgegeben. Laut einem Sendersprecher soll der Sender die Ausrichtung mit Technik unterstützt haben wobei man "vergessen" hat die Kosten zu ermitteln und sie somit nicht in Rechnung stellen konnte (Welt, Tagesspiegel).
Januar 2001. Zum 60. Geburtstag des ehemaligen SWR Intendanten Peter Voß wurden mehr als 27.000 Euro aus dem GEZahlten Budget des SWR als Produktionskosten abgezweigt und an das
"Schlosshotel Bühlerhöhe gezahlt (Tagesspiegel).
Mehr zum Geschehen in diesem Jahr findet man in der Wikipedia: 2009
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