Haiti - Erdbeben 2010

Veröffentlicht auf von Nix

Ich bin Gar NixFlagge von HaitiHaiti ist ein Inselstaat der zu den Grosssen Antillen gehört. Das Land hat etwa 9 Millionen Einwohner. Die Wirtschat ist relativ schwach. Die politische Lage ist relativ instabil. Es kommt immer wieder zu Unruhen (Wikipedia).
Vier von fünf Menschen müssen in Haiti mti 1,50 Euro am Tag auskommen. 40% davon haben nur annähernd 75 Cent / Tag.
02.04.2010. Jacmel in Trümmern (Welt).
01.04.2010. Knapp 9,9 Mrd. Euro wurden von der internationalen Gemeinschaft zum Aufbau versprochen (Tagesschau, Heute, Sueddeutsche).
31.03.2010. Hoffen auf die Geberkonferenz in New York (Tagesschau). Die UN und die USA wollen in den nächsten 18 Monaten 3,9 Mrd. US-Dollar für den Wiederaufbau sammeln (Tagesschau).

24.03.2010. Die DHL und das OLPC wollen 2.000 XO-Notebooks nach Haiti schicken damit der Unterricht wieder normale Wege gehen kann (Pro-Linux, Heise).

23.03.2010. Bilderstrecke Bush und Clinton auf Haiti (Sueddeutsche).

22.03.2010. Jorge Aníbal Torres Puello, seines Zeichens Mädchenhändler, wurde verhaftet. Er trat am 12. Januar als Anwalt einer Gruppe US-amerikanischer Baptisten auf die 33 Kinder in die Dominikanische Republik schmuggeln und dort zur Adoption anbieten wollte (taz).

20.03.2010
. Haitianer die in die Dominikanische Republik flüchteten sind nicht willkommen. Viele Flüchtlinge müssen jetzt  die Dominikanische Republik wieder verlassen da Einwanderung nicht gewünscht ist. In dem Land gibt es auch viele Probleme. Die Hälfte der Menschen dort lebt unter der Armutsgrenze (Tagesschau).

17.03.2010. Der erste Plan für einen Wiederaufbau liegt vor. Er würde 11,5 Milliarden US-Dollar kosten (Sueddeutsche).

10.03.2010. Mit der nahenden Regenzeit droht die nächste Katastrophe (Spiegel).

08.03.2010. Bilderstrecke: Die Menschen geben nicht auf (Spiegel).

03.03.2010. In Port-ou-Prince sind nur 40% der Gebäude nach dem Beben noch benutzbar. 60% sind so zerstört dass sie aus Sicherheitsgründen abgerissen werden müssen (Focus).

01.03.2010. Die Aufräumarbeiten sind auch nach etwa 1,5 Monaten noch in vollem Gang (taz). Bei dem Beben wurden in Port-ou-Prince ca. 100.000 Gebäude völlig beschädigt und etwa 510.000 Gebäude schwer beschädigt. Die Zahl der geborgenen Toten liegt bei 225.000. Sie könnte sich noch auf 300.000 erhöhen. Grössere Verletzungen erlitten 310.900 Menschen wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist. Mehr als 510.000 Menschen wirden durch das Erdbeben obdachlos.

25.02.2010. Hamburgs Schüler haben 50.000 Euro Spenden gesammelt (Focus).

22.02.2010. Man geht von bis zu 300.000 Toten aus. Die wirkliche Anzahl wird sich jedoch nie ermitteln lassen (taz).

19.02.2010. Die UN ruft zu einer 1,5 Mrd. US-Dollar Spende für Haiti auf (Stern, Sueddeutsche). Leider sind aber bei so grossen Summen diejenigen die sie in die eigene Tasche umleiten meistens ganz vorne dran (Sueddeutsche). Das erste reguläre Passagierflugzeug seit dem Erdbeben ist heute auf Haiti gelandet (Spiegel).
Lage von Haiti
18.02.2010. Acht der wegen mutmasslicher Kindesfestgenommenen US-Bürger sind wieder auf freien Fuß gesetzt (Tagesschau).

16.02.2010. Menschenhändler in Aktion. Am letzten Wochenende wurden 22 Kinder aus den Händen von Schleppern befreit (Focus). Kinderarbeit auf Haiti (taz). Die Kosten für den Wiederaufbau Haitis werden auf 10 Mrd. Euro geschätzt (Focus).

13.02.2010. Das Leichenhaus von Port-ou-Prince (Focus).

12.02.2010. Banges Warten auf die ungewisse Zukunft (Tagesschau) und Gedenken an die Opfer (Heute).
Lage des Epizentrums des Erdbebens von Haiti 2010
08.02.2010. Der Anwalt der wegen Kindesentführung Angeklagten US-amerikanischen Bürger legt sein Mandat einen Tag vor der Verhandlung nieder. Er soll von den Angeklagten Geld zur Bestechung des Richters gefordert haben (Sueddeutsche).

07.02.2010. Die G7-Staaten wollen Haiti die Schulden erlassen welche direkt aufgenommen werden. Die Schulden bei IWF und Weltbank sollen dagegen bestehen bleiben (Spiegel). Ein Kind aus Haiti kostet im Kinderhandel 5000 US-Dollar (Welt).

05.02.2010. Die 10 US-Amerikaner die mit 33 Kindern Haiti verlassen wollten werden wegen Entführung angeklagt (Tagesschau). Der Hype bei Auslandsadoptionen ist keine grosse Hilfe (taz).

03.02.2010. Haiti am Nullpunkt (Welt). Regierung verzweifelt gesucht (Welt).

02.02.2010. In Haiti gab es bereits vor dem Erdbeben etwa 400.000 Waisen. Kinderhändler nützen den Willen zur Hilfe durch Adoption  mit äußerster brutalität aus (Tagesschau). Insgesamt sind bei Haiti 19 US-amerikanische Schiffe im Einsatz. Im Moment sind sieben weitere Schiffe auf dem Weg nach Haiti. Abgezogen werden der Flugzeugträger "USS Carl Vinson", der Lenkwaffenkreuzer "USS Bunker Hill" und das Forschungsschiff "USNS Henson" (Focus).

01.02.2010. Das US-amerikanische Militär soll den Transport von Verletzten wieder aufnehmen (Tagesschau, Sueddeutsche). Die ersten Schulen öffnen wieder (Focus).

31.01.2010
. Auf Haiti wurden 10 US-Amerikanier festgenommen als sie mit 33 Kindern das Land verlassen wollten (Focus, Sueddeutsche). Die Transporte von Verletzten wurden offensichtlich schon am 27.01. ausgesetzt. Wegen Rangeleien bei den Vergabestellen werden separate Ausgabestellen für Frauen eingerichtet (Tagesschau).
Karte zum Erdbeben (US Geological Survey)
30.01.2010. Präsident René Prévall beklagt sich dass er übergangen wird in die Hilfskräfte äußerst unkoordiniert arbeiten (Tagesschau). Wegen einem Streit um die Kosten werden Transporte von Verletzten in Krankenhäuser in den USA durch das US-amerikanische Militär vorerst ausgesetzt (Spiegel).

29.01.2010. Bis jetzt sind wohl mehr als 2 Mrd. Euro an Hilfen für Haiti zugesagt worden. Mal sehen wieviele davon leere Versprechungen bleiben (Spiegel). Das Leben geht wieder in geregeltere Bahnen über (Focus). Immer mehr obdachlose Frauen werden Opfer von Vergewaltigungen. Es gibt etwa 3500 Polizisten denen rund 7000 Ausbrecher gegenüberstehen (Sueddeutsche).

28.01.2010. Ein 16jähriges Mädchen wurde nach 15 Tagen gerettet (Tagesschau, Stern).

27.01.2010. Ein Mann wurde 12 Tage nach dem Beben aus den Trümmern seines Hauses gerettet. Ausserdem gab es ein Nachbeben der Stärke 4,9 mit einem Epizentrum 65 Kilometer westlich von Port-ou-Prince (Tagesschau, Heute, Suddeutsche).

26.01.2010. Port-ou-Prince wird geräumt. Auch Präsident René Prévall darf zelten (Stern) Viele verlassen Port-ou-Prince und stossen auf Probleme (Tagesschau).

25.01.2010. Die Knochensägen stehen nicht still (taz). Kinderpatienten auf dem US-amerikanischen Lazarettschiff "USNS Comfort" (Spiegel) mit Bilderstrecke (Spiegel). Die Regierung meldet eine Zahl von 150.000 Todesopfern durch das Erdbeben in Port-ou-Prince (Tagesschau). Die UN befürchtet über eine Million Obdachlose (Sueddeutsche) und will 300 paramilitärisch ausgebildete Polizisten aus der EU nach Haiti schicken (Stern) aber nicht alle wollen mitmachen (Sueddeutsche). Daniel Henrys, ehemaliger Gesundheitsminister von Haiti möchte dass Port-ou-Prince an einen Ort verlegt wird der weniger erdbebengefährdet ist (taz). Aus Furcht vor Überschwemmungen zogen viele Haitianer nach Port-ou-Prince. Von dem verheerenden Erdbeben werden sie nun wieder zurückgetrieben (Focus).

24.01.2010. Kampf um Lebensmittel (taz). Einer konnte noch gerettet werden (Spiegel). Elf Tage unter meterhohem Schutt (Stern). Im Epizentrum der Hilfe (Sueddeutsche). Haiti will den Kinderhandel unterbinden und verbietet Adoptionen. Es gibt mehr als 300 Camps mit jeweils mehreren tausend Obachlosen (Heute). Stars in den USA sammeln Spenden in Höhe von etwa 60 Millionen für Haiti (Welt).
Port-au-Prince nach dem Erdbeben
23.01.2010. Die Rettungsarbeiten werden für beendet erklärt. 132 Menschen wurden aus den Trümmern gerettet , mehr als 111.500 Tote und 195.000 Verletzte gezählt. Etwa 600.000 Menschen wurden durch das Beben obdachlos und leben in Feldlagern (Heute. Tagesschau, Welt). Port-ou-Prince ist zu voll (Tagesschau). Kanada beruft eine Krisenkonferenz ein auf welcher das weitere Vorgehen geklärt werden soll (Spiegel).

22.01.2010. Teilweise funktioniert Haiti wieder (Stern). Die Hilfe ist zwar da aber immer noch nicht für alle (Tagesschau). Beim Essen gilt das Recht des Stärkeren. Frauen und Kinder kommen zuletzt dran (Heute). 15 Kinder sollen aus Krankenhäusern entführt worden sein (Welt). Die ersten Helfer verlassen erschöpft das Land (Spiegel). Man will 400.000 Obdachlose umsiedeln (Heute, Sueddeutsche, Welt). Die Weltbank ist so überaus großzügig und studet die Schulden von Haiti (Focus). Der IWF fordert einen Marshall-Plan für Haiti (Spiegel).
 Die 5 Notfalldepots des Welternährungsprogramms (Tagesschau).
Das zerstörte UN-Hauptquartier auf Haiti
21.01.2010. Hilfe kommt an aber keiner weiss wie es weitergeht (Tagesschau). Bei dem Nachbeben sind mehrere Menschen ums Leben gekommen (Sueddeutsche). Die ersten Teams stellen die Suche nach Überlebenden ein (Tagesschau).
Italienische Gebirgsjäger packen in der Chinotto-Kaserne in Vicenza im Auftrag der EU ihre Koffer um die Sicherheit von Holfskonvois und Lebensmittellieferungen zu gewährleisten (Telepolis). Guantanamo wird als Auffanglager für Flüchtlinge vorbereitet. Die USA wollen weitere 4.000 Soldaten schicken (Stern). Der Flugzeugträger USS Carl Vinson in Aktion (Spiegel).
Die UNO bezahlt Haitianer für Aufräumarbeiten (Spiegel). Der Wiederaufbau soll 25 Jahre dauern. Der IWF ruft zu weltweiter Hilfe auf (Focus). Experten raten von Adoption ab (Sueddeutsche). Das Leid der Haitianer wurde schnell für Betrügereien im Internet ausgenützt. Spenden werden abgezweigt und Viren verteilt (Stern).
Die Menschen lachten nach den Beben aus Hysterie (Sueddeutsche).
Die USS „Carl Vinson“ (Archivbild) ist auf dem Weg nach Haiti
20.01.2010. In den Krankenhäusern herrscht Chaos. Die etwa 250.000 Verletzten werden mit minimalsten medizinischen Einrichtungen versorgt (Tagesschau). Ein paar wenige verschüttete Menschen können auch jetzt noch lebend aus den Trümmern geborgen werden (Heute, Sueddeutsche, Spiegel). Die Lage auf Haiti ist laut UN trotz vereinzelter Plünderungen, Schiessereien und Raub stabil. (Stern).  Das Risiko für Kinder entführt zu werden steigt (Spiegel). Die Kindernothilfe fordert ein Programm für Waisenkinder und junge Obdachlose (taz). Versklavt vom Elend (Sueddeutsche). UN und USA schicken mehr Militär. Vorher traut man sich nicht mehr Hilfsgüter abzuwerfen (Focus). Steht Haiti vor einer neuen Besatzung durch die USA (Telepolis)? Die Solidarität der "Brüder" in Afrika (Sueddeutsche).
Eine Woche nach dem Erdbeben gedenkt die UNO ihrer Toten (Tagesschau). Italien schickt den neuen Flugzeugträger "Cavour" auf Hilfsmission nach Haiti (Tagesschau).
Das ZDF und BILD hat in einer Spendengala kanpp 18 Millionen Euro gesammelt (Heute, Welt). Bebenvorhersage ist trotz aller Versuche noch nicht möglich (Sueddeutsche). Katastrophenhelfer OpenStreetMap (Heise). Nicht immer haben die stärksten Erdbeben auch die schlimmsten Auswirkungen (Focus). Man sollte nur keine Fehler beim Wiederaufbau machen (Sueddeutsche).
Am frühen Morgen um 6:03 Uhr Ortszeit gab es ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1. Das Epizentrum lag 60 Kilometer südwestlich von Port-au-Prince in einer Tiefe von ca. 10 km. Die Menschen rannten in Panik aus den Häusern (Sueddeutsche, Spiegel, Tagesschau).
130 km nördlich der Katastrophe im Ferienparadies Labadee aalen sich die Urlauber in der Sonne (Spiegel).
Es kommt die abenteuerliche Verschwörungstheorie auf dass die USA das Erdbeben ausgelöst haben soll um Haiti zu übernehmen. Aber wie sollte die USA eine Atombombe ohne dass es jemand merkt unterhalb einer Grosstadt in 17 Kilometern platzieren wo das Epizentrum des Bebens lag. Ausserdem hat die Explosion einer Atombombe eine gewisse Charakterisik die sie verraten würde.
Der zerstörte Hafen von Port-au-Prince
19.01.2010. Die Hilfe kommt langsam an (Sueddeutsche). Dennoch wächst die Verzweiflung. Immer mehr Menschen verlassen die Port-au-Prince (Sueddeutsche). Die Regierung geht jetzt von 200.000 Toten aus (Stern). Man dringt in die Randgebiete vor und kann fast nur noch Leichen bergen. Die Zeit der Rettung ist fast abgelaufen (Tagesschau). Der Süden des Landes wurde vergessen (Welt).
Das Aggressionspotenial der Angst (Focus). 12.000 US-amerikanische Soldaten sollen die drohende Anarchie abwenden (Stern). Für den Wiederaufbau werden 10 Mrd. US-Dollar benötigt. Die USA stellen sich auf eine Flüchtlingswelle ein (Tagesschau, Heute, Focus).
Die Wissenschaft sucht auch weiterhin nach der Möglichkeit Erdbeben vorherzusagen (Spiegel). Die karibische Platte ist besonders Erdbeben gefährdet (Focus). Haiti zeigt den Fluch und den Segen einer globalisierten Welt (Welt). Während der Sendung "Anne Will" wurde 1 Million Euro gespendet (Welt). Es gibt auch Profiteure und Geschäftemacher die ein Geschäft mit der Not machen (Spiegel). Spenden (Sueddeutsche). Die Kritik am Einsatz der UN wird jeden Tag lauter (Sueddeutsche).
Der Flughafen von Port-ou-Prince
18.01.2010. Hilfe wird langsam spürbar (Tagesschau). Die UNO bittet Haitianer um Geduld. Man braucht etwa 2 Wochen um 1 Million Menschen versorgen zu können, 4 Wochen für 2 Millionen (Tagesschau). Die Logistikprobleme frustrieren Retter (Spiegel).
Die Helfer kämpfen sich in die Provinz vor (Spiegel). Ausser der Hauptstadt Port-au-Prince sind auch die Städte in den anderen Landesteilen verwüstet (Sueddeutsche). Mehr als 70.000 Tote wurden bis jetzt geborgen (Focus). Hunderttausende warten immer noch auf Hilfe (Tagesschau). Ärzte amputieren auf der Strasse (Focus). Die Menschen versuchen im Chaos zu überleben (taz). Die Zahl der Plünderungen steigt. Die Gewalt nimmt zu (Stern). Die Anwohner wehren sich mit Lynchjustiz. Die Polizei setzt Tränengas ein (Spiegel. Focus). In den Armenvierteln werden Erschossene gefunden (Welt). Ein Eingreifen des US-amerikanischen Militärs wird erwartet (n-tv). Viele Haitianer suchen in ihrer Verzweiflung Hilfe im Gebet (Sueddeutsche).
US-Hilfsgüter am Flughafen von Port-au-PrinceDie Elite von Haiti blieb vom Erdbeben weitgehend verschont (Telepolis). Haitis Präsident René Préval kämpft gegen das Chaos. Das Sagen haben jedoch wie meist auf Haiti die USA (Sueddeutsche). Brasilien, die USA und Frankreich streiten sich um die Vorherrschaft im Land (Spiegel). Die UNO will 3.500 Soldaten und Blauhelme nach Haiti schicken (Spiegel).
Es werden noch 23 Deutsche vermisst (Welt). Die EU verspricht Hilfen von mehr als 420 Millionen Euro (Tagesschau, Spiegel). Haitis Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier wollte einen Teil von aus Haiti geklautem Geld spenden was von Schweizer Richtern verhindert wurde (Tagesschau, Spiegel). Kriminelle versuchen mit E-Mails und Webseiten die Hilfsbereitschaft der Menschen in ihren eigenen Geldbeutel umzuleiten (Heute).

17.01.2010. Haiti, das Versuchslabor der Hölle (Welt). Hilfe kommt für viele zu langsam (Telepolis). Die Menschen hungern und verzweifeln (Spiegel, taz) und sind wegen der langsamen Bestattung ihrer Angehörigen sehr wütend (Sueddeutsche). Im Machtvakuum wächst die Angst vor Bandenterror (Spiegel). Mit selbst gebauten Äxten rüsten sich einige für den Kampf um Nahrungsmittel (Focus).
Zerstörte Gebäude in JacmelDie gesamte Spitze der UN-Mission auf Haiti ist tot. Bis zu 300 Mitarbeiter sind vermisst. Man geht von 25.000 bis 100.000 Todesopfern aus. Etwa 250.000 Menschen wurden verletzt (Sueddeutsche).
Wegen der grossen Zerstörungen in allen Landesteilen sind laut UNO bis zu 1.000.000 Menschen auf Unterkünfte und andere Hilfen angewiesen (Tagesschau, Stern). Mehr als die Hälfte der Häuser und Strassen von Port-ou-Prince liegen in Trümmern (Tagesschau). Die USA haben langfristige Hilfen zugesagt (Tagesschau, Sueddeutsche). Wer irgendwie kann flieht aus Port-ou-Prince (Sueddeutsche). Senegals Präsident Abdoulaye Wade bietet hilfsbedürftigen Haitianern an zu ihren Wurzeln im Senegal zurückzukehren. Weil Haiti von Skalven gegründet wurde sind die Einwohner seiner Ansicht nach Kinder Afrikas (Sueddeutsche). Haiti am Tropf ausländischer Nationen (Telepolis).
Eine Frau wird von einer Rettungsmannschaft aus dem Schutt herausgeholtIm Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum wurden aktuelle Satellitenbilder der Krisenzone ausgewertet. Mit den Karten die sich daraus ergeben haben werden Rettungsarbeiten koordiniert (Spiegel).

16.01.2010. Der Wettlauf gegen den Tod geht weiter (Spiegel). Die Hilfeschreie werden weniger und leiser (Welt). In Haiti herrscht Angst vor Anarchie. Die Regierung spricht in einer ersten Einschätzung von 140.000 Toten (Telepolis, Heute, Welt). Von bis zu 200.000 Toten wird gesprochen (n-tv). Es fehlen weiterhin Wasser, Nahrungsmittel und Werkzeuge. Die Menschen graben mit blosen Händen in den Trümmern (Tagesschau). Das US-amerikanische Militär übernimmt mit dem Einverständniss der hawaianischen Regierung die Schlüsselrolle (Tagesschau), jedoch nicht ganz ohne eigene Interessen (Tagesschau). Etwa 50.000 Leichen wurden bis jetzt geborgen. Sie werden in einem Massengrab verscharrt (Spiegel, Tagesschau). Wieviele Deutsche auf Haiti leben weiss niemand so genau. Die meisten sind trotz der Gefahr dort geblieben und helfen wo es geht (Spiegel).  Ungefähr 6000 Häftlinge sind aus den zerstörten Gefängnissen geflohen (Spiegel). Etwas von dem wenigen das von Haiti noch funktioniert ist die Top Level Domain .ht  weil 4 der 6 Server ausserhalb des Landes stehen (Heise). Die Gewalt nimmt zu. Jugendbanden ziehen plündernd durch die Stadt (Welt).
Präsident René PrévallAuch darüber wieviele Deutsche ums Leben gekommen sind ist noch nicht klar (Focus). 30 Deutsche werden vermisst. Ein erstes deutsches Todesopfer wurde offenbar geborgen. Deutschland erhöht die Hilfe auf 7,5 Millionen Euro (Tagesschau, Welt, Stern). Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat mit den beiden Ex-Präsidenten G.W., Bush und Bill Clinton eine Stiftung für Haiti ins Leben gerufen (Focus). Die US-amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton ist auf Haiti eingetroffen (Focus).

15.01.2010. Die Hilfe läuft sehr schleppend an die Infrastrutur ist völlig zerstört. Am Flughafen herrscht Chaos. Flugzeuge mit Hilfsgütern können in Port-au-Prince nicht landen (Spiegel). Es fehlen immer noch Wasser, Essen, medizinische Versorgung, Räumgerät und Strom (Tagesschau). Aus Hilflosigkeit und Wut über die fehlende Hilfe werden Strassensperren aus Leichen errichtet (Heute, Sueddeutsche). Die Seuchengefahr wächst Stunde um Stunde (Welt). Es kommt zu ersten Plünderungen (Spiegel). Die Helfer befürchten einen Aufstand der Verzweifelten (Spiegel).
Selten haben die Hilfskräfte solche Zerstörungen erlebt (Sueddeutsche). 23 Menschen werden von chilenischen Hilfskräften aus dem Nobelhotel "Montana" gerettet. Die USA hat 10.000 Soldaten in Marsch gesetzt (Spiegel). Das rote Kreuz rechnet mit 50.000 Toten (Spiegel). Der Masterplan für die Erdbebenhilfe (Spiegel).
Es gibt erste Satellitenbilder und im Internet finden sich immer mehr Nachrichten und Informationen (Telepolis, Tagesschau). Über Twitter und Internet wird versucht an Spendengelder zu gelangen. Von seriösen Anbietern und Abzockern (Heise, Sueddeutsche). Crisismapping im Stundentakt bei OpenStreetMap könnte Leben retten (Golem).
Das Nachbarland, die Dominikanische Republik hat sofort nach dem Erdbeben sämtliche Grenzen geöffnet und Hilfe in das Erdbebengebiet geschickt nachdem erst vor wenigen Wochen 600 zusätzliche Soldaten an der Grenze postiert wurden um die unliebsamen Nachbarn von der Zuwanderung abzuhalten (Spiegel).

14.01.2010. Das Ausmaß der Katastrophe ist immer noch unüberschaubar. Es herrscht Chaos. Strukturen der Regierung und der UN funktionieren nicht mehr (Telepolis). Mindestens 16 UN-Mitarbeiter wurden getötet. Fast alle Krankenhäuser sind zerstört (Tagesschau). Es gibt kein Wasser (taz). Erste Teams der Hilfsorganisationen treffen auf Haiti ein (Heute, Spiegel). Hinter der Hilfe steckt nicht nur Nächstenliebe sondern oft auch politisches Kalkül (Spiegel). Ein Botschafter hofft dass es "nur" 30.000 Tode gegeben hat (Welt). Experten warnen vor Nachbeben (Sueddeutsche).

13.01.2010. Haiti wurde kurz vor 17 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 7 erschüttert (Tagesschau, Spiegel, Sueddeutsche, Welt, Stern, Focus). Mit vielen UN-Mitarbeitern kann kein Kontakt mehr aufgenommen ist weil das Stromnetz und die Telefonverbindungen zusammengebrochen sind (Tagesschau). Die Hauptstadt Port-au-Prince ist fast völlig zerstört, es wird mit mehreren tausend Toten  gerechnet (Tagesschau). Der Regierungsschef von Haiti, Jean-Max Bellerive, befürchtet mehr als 100.000 Tote. Beim Roten Kreuz wird dagegen davon ausgegangen dass 3 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sein könnten (Sueddeutsche, Spiegel).
Tourismus auf Haiti (Spiegel).

 

Mehr zum Geschehen in diesem Jahr findet man in der Wikipedia: 2010


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Das Bild vom Mobiltelefon stammt von Wikimedia Commons von Andrew Fitzsimon
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Das Flagge von Haiti stammt von Wikimedia Commons von Zscout370
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Das Bild Lage von Haiti stammt von Wikimedia Commons von Vardion
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Das Bild "Lage des Epizentrums des Erdbebens 2010" stammt aus der Wikipedia von Evercat
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Das Bild "Port-au-Prince nach dem Erdbeben" stammt aus der Wikipedia von Peacekeeping - MINUSTAH
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Das Bild "USS Carl Vinson" stammt von Wikinews
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Das Bild "US-Hilfsgüter am Flughafen von Port-au-Prince" stammt aus der Wikipedia
 von Daniel Barker, U.S. Navy
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Das Bild vom zerstörten UN-Hauptquartier stammt von Wikimedia Commons von UN Photo/Logan Abassi UNDP Global
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Das Bild "Karte zum Erdbeben (US Geological Survey)" stammt aus der Wikipedia von USGS
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Das Bild "Der zerstörte Hafen von Port-au-Prince" stammt aus der /de.wikipedia.org/wiki/Datei:Haitian_Port_Damage1.jpg">Wikipedia von U.S. Coast Guard photo
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Das Bild "Zerstörte Gebäude in Jacmel" stammt aus Wikimedia Commons von USGS
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Das Bild "Eine Frau wird von einer Rettungsmannschaft aus dem Schutt herausgeholt" stammt
 aus Wikimedia Commons on U.S. Coast Guard photo
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Das Bild "Präsident René Prévall" stammt  aus Wikimedia Commons von Ricardo Stuckert/PR.
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Das Bild "Flughafen von Port-ou-Prince" stammt  aus Wikimedia Commons von
Mass Communication Specialist 2nd Class Justin Stumberg
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