24.03.2010. Die DHL und das OLPC wollen 2.000 XO-Notebooks nach Haiti
schicken damit der Unterricht wieder normale Wege gehen kann (
Pro-Linux,
Heise).
23.03.2010. Bilderstrecke Bush und Clinton auf Haiti
(
Sueddeutsche).
22.03.2010. Jorge Aníbal Torres Puello, seines Zeichens
Mädchenhändler, wurde verhaftet. Er trat am 12. Januar als Anwalt einer Gruppe US-amerikanischer Baptisten auf die 33 Kinder in die Dominikanische Republik schmuggeln und dort zur Adoption
anbieten wollte (
taz).
20.03.2010. Haitianer die in die Dominikanische Republik flüchteten sind nicht willkommen. Viele Flüchtlinge müssen jetzt die Dominikanische Republik
wieder verlassen da Einwanderung nicht gewünscht ist. In dem Land gibt es auch viele Probleme. Die Hälfte der Menschen dort lebt unter der Armutsgrenze (
Tagesschau).
17.03.2010. Der erste Plan für einen Wiederaufbau
liegt vor. Er würde 11,5 Milliarden US-Dollar kosten (
Sueddeutsche).
10.03.2010. Mit der nahenden Regenzeit droht die
nächste Katastrophe (
Spiegel).
08.03.2010. Bilderstrecke: Die Menschen geben nicht auf (
Spiegel).
03.03.2010. In Port-ou-Prince sind nur 40%
der Gebäude nach dem Beben noch benutzbar. 60% sind so zerstört dass sie aus Sicherheitsgründen abgerissen werden müssen (
Focus).
01.03.2010. Die Aufräumarbeiten sind auch nach etwa 1,5 Monaten noch in
vollem Gang (
taz). Bei dem Beben wurden in Port-ou-Prince ca. 100.000 Gebäude völlig
beschädigt und etwa 510.000 Gebäude schwer beschädigt. Die Zahl der geborgenen Toten liegt bei 225.000. Sie könnte sich noch auf 300.000 erhöhen. Grössere Verletzungen erlitten 310.900 Menschen
wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist. Mehr als 510.000 Menschen wirden durch das Erdbeben obdachlos.
25.02.2010. Hamburgs Schüler haben 50.000 Euro Spenden gesammelt
(
Focus).
22.02.2010. Man geht von bis zu 300.000 Toten aus.
Die wirkliche Anzahl wird sich jedoch nie ermitteln lassen (
taz).
19.02.2010. Die UN ruft zu einer 1,5 Mrd. US-Dollar
Spende für Haiti auf (
Stern, Sueddeutsche). Leider sind aber bei so grossen Summen diejenigen die sie in die eigene Tasche umleiten meistens ganz vorne
dran (
Sueddeutsche). Das erste reguläre Passagierflugzeug seit dem Erdbeben ist heute auf Haiti gelandet
(
Spiegel).
18.02.2010. Acht der wegen mutmasslicher
Kindesfestgenommenen US-Bürger sind wieder auf freien Fuß gesetzt (
Tagesschau).
16.02.2010. Menschenhändler in Aktion. Am letzten
Wochenende wurden 22 Kinder aus den Händen von Schleppern befreit (
Focus). Kinderarbeit auf Haiti (
taz). Die Kosten für den Wiederaufbau Haitis werden auf 10 Mrd. Euro geschätzt (
Focus).
13.02.2010. Das Leichenhaus von Port-ou-Prince (
Focus).
12.02.2010. Banges Warten auf die ungewisse Zukunft (
Tagesschau) und Gedenken an die Opfer (
Heute).
08.02.2010. Der Anwalt der wegen Kindesentführung
Angeklagten US-amerikanischen Bürger legt sein Mandat einen Tag vor der Verhandlung nieder. Er soll von den Angeklagten Geld zur Bestechung des Richters gefordert haben (
Sueddeutsche).
07.02.2010. Die G7-Staaten wollen Haiti die Schulden erlassen welche
direkt aufgenommen werden. Die Schulden bei IWF und Weltbank sollen dagegen bestehen bleiben (
Spiegel). Ein Kind
aus Haiti kostet im Kinderhandel 5000 US-Dollar (
Welt).
05.02.2010. Die 10 US-Amerikaner die mit 33 Kindern
Haiti verlassen wollten werden wegen Entführung angeklagt (
Tagesschau). Der Hype bei Auslandsadoptionen ist keine
grosse Hilfe (
taz).
03.02.2010. Haiti am Nullpunkt (
Welt). Regierung verzweifelt gesucht (
Welt).
02.02.2010. In Haiti gab es bereits vor dem Erdbeben etwa 400.000
Waisen. Kinderhändler nützen den Willen zur Hilfe durch Adoption mit äußerster brutalität aus (
Tagesschau). Insgesamt
sind bei Haiti 19 US-amerikanische Schiffe im Einsatz. Im Moment sind sieben weitere Schiffe auf dem Weg nach Haiti. Abgezogen werden der Flugzeugträger "USS Carl Vinson", der Lenkwaffenkreuzer
"USS Bunker Hill" und das Forschungsschiff "USNS Henson" (
Focus).
01.02.2010. Das US-amerikanische Militär soll den
Transport von Verletzten wieder aufnehmen (
Tagesschau, Sueddeutsche). Die ersten Schulen öffnen wieder (
Focus).
31.01.2010. Auf Haiti wurden 10 US-Amerikanier festgenommen als sie mit 33 Kindern das Land verlassen wollten (
Focus,
Sueddeutsche). Die
Transporte von Verletzten wurden offensichtlich schon am 27.01. ausgesetzt. Wegen Rangeleien bei den Vergabestellen werden separate Ausgabestellen für Frauen eingerichtet (
Tagesschau).
30.01.2010. Präsident René Prévall beklagt sich dass er übergangen wird
in die Hilfskräfte äußerst unkoordiniert arbeiten (
Tagesschau). Wegen einem Streit um die Kosten werden Transporte von
Verletzten in Krankenhäuser in den USA durch das US-amerikanische Militär vorerst ausgesetzt (
Spiegel).
29.01.2010. Bis jetzt sind wohl mehr als 2 Mrd. Euro
an Hilfen für Haiti zugesagt worden. Mal sehen wieviele davon leere Versprechungen bleiben (
Spiegel). Das
Leben geht wieder in geregeltere Bahnen über (
Focus). Immer
mehr obdachlose Frauen werden Opfer von Vergewaltigungen. Es gibt etwa 3500 Polizisten denen rund 7000 Ausbrecher gegenüberstehen (
Sueddeutsche).
28.01.2010. Ein 16jähriges Mädchen wurde nach 15
Tagen gerettet (
Tagesschau, Stern).
27.01.2010. Ein Mann wurde 12 Tage nach dem Beben
aus den Trümmern seines Hauses gerettet. Ausserdem gab es ein Nachbeben der Stärke 4,9 mit einem Epizentrum 65 Kilometer westlich von Port-ou-Prince (
Tagesschau, Heute, Suddeutsche).
26.01.2010. Port-ou-Prince wird geräumt. Auch Präsident René Prévall
darf zelten (
Stern) Viele verlassen Port-ou-Prince und
stossen auf Probleme (
Tagesschau).
25.01.2010. Die Knochensägen stehen nicht still
(
taz). Kinderpatienten auf dem US-amerikanischen Lazarettschiff "USNS Comfort"
(
Spiegel) mit Bilderstrecke (
Spiegel). Die Regierung meldet eine Zahl von 150.000 Todesopfern durch das Erdbeben in Port-ou-Prince (
Tagesschau). Die UN befürchtet über eine Million Obdachlose (
Sueddeutsche) und will 300 paramilitärisch ausgebildete Polizisten aus der EU nach Haiti schicken (
Stern) aber nicht alle wollen mitmachen (
Sueddeutsche). Daniel Henrys, ehemaliger Gesundheitsminister von Haiti möchte dass Port-ou-Prince an einen Ort
verlegt wird der weniger erdbebengefährdet ist (
taz). Aus Furcht vor
Überschwemmungen zogen viele Haitianer nach Port-ou-Prince. Von dem verheerenden Erdbeben werden sie nun wieder zurückgetrieben (
Focus).
24.01.2010. Kampf um Lebensmittel (
taz). Einer konnte noch gerettet werden (
Spiegel). Elf Tage unter meterhohem Schutt (
Stern). Im Epizentrum der Hilfe (
Sueddeutsche). Haiti will den Kinderhandel unterbinden und verbietet Adoptionen. Es gibt mehr als 300 Camps mit jeweils
mehreren tausend Obachlosen (
Heute). Stars in den USA sammeln Spenden in Höhe von etwa 60 Millionen für Haiti
(
Welt).
23.01.2010. Die Rettungsarbeiten werden für beendet erklärt. 132
Menschen wurden aus den Trümmern gerettet , mehr als 111.500 Tote und 195.000 Verletzte gezählt. Etwa 600.000 Menschen wurden durch das Beben obdachlos und leben in Feldlagern (
Heute.
Tagesschau,
Welt). Port-ou-Prince ist zu voll (
Tagesschau). Kanada beruft eine Krisenkonferenz ein auf welcher das weitere Vorgehen geklärt werden soll (
Spiegel).
22.01.2010. Teilweise funktioniert Haiti wieder
(
Stern). Die Hilfe ist zwar da aber immer noch nicht für alle
(
Tagesschau). Beim Essen gilt das Recht des Stärkeren. Frauen und Kinder kommen zuletzt dran (
Heute). 15 Kinder sollen aus Krankenhäusern entführt worden sein (
Welt). Die ersten Helfer verlassen erschöpft das Land (
Spiegel). Man will 400.000 Obdachlose umsiedeln (
Heute, Sueddeutsche, Welt). Die Weltbank ist so überaus großzügig und studet die Schulden von Haiti
(
Focus). Der IWF fordert einen Marshall-Plan für
Haiti (
Spiegel).
Die 5 Notfalldepots des Welternährungsprogramms (
Tagesschau).
21.01.2010. Hilfe kommt an aber keiner weiss
wie es weitergeht (
Tagesschau). Bei dem Nachbeben sind mehrere Menschen ums Leben gekommen
(
Sueddeutsche). Die ersten Teams stellen die Suche nach Überlebenden ein (
Tagesschau).
Italienische Gebirgsjäger packen in der Chinotto-Kaserne in Vicenza im Auftrag der EU ihre Koffer um die Sicherheit von Holfskonvois und Lebensmittellieferungen zu gewährleisten (
Telepolis). Guantanamo wird als Auffanglager für Flüchtlinge vorbereitet. Die USA wollen weitere 4.000 Soldaten schicken
(
Stern). Der Flugzeugträger USS Carl Vinson in Aktion
(
Spiegel).
Die UNO bezahlt Haitianer für Aufräumarbeiten (
Spiegel). Der Wiederaufbau soll 25 Jahre dauern. Der IWF ruft
zu weltweiter Hilfe auf (
Focus). Experten raten
von Adoption ab (
Sueddeutsche). Das Leid der Haitianer wurde schnell für Betrügereien im Internet
ausgenützt. Spenden werden abgezweigt und Viren verteilt (
Stern).
Die Menschen lachten nach den Beben aus Hysterie (
Sueddeutsche).
20.01.2010. In den Krankenhäusern herrscht
Chaos. Die etwa 250.000 Verletzten werden mit minimalsten medizinischen Einrichtungen versorgt (
Tagesschau).
Ein paar wenige verschüttete Menschen können auch jetzt noch lebend aus den Trümmern geborgen werden (
Heute, Sueddeutsche, Spiegel). Die Lage auf Haiti ist laut UN trotz vereinzelter Plünderungen, Schiessereien und Raub stabil. (
Stern). Das Risiko für Kinder entführt zu werden steigt (
Spiegel). Die Kindernothilfe fordert ein Programm für Waisenkinder und junge Obdachlose (
taz). Versklavt vom Elend (
Sueddeutsche). UN und USA schicken mehr Militär. Vorher traut man sich nicht mehr Hilfsgüter abzuwerfen
(
Focus). Steht Haiti vor einer neuen Besatzung durch die USA
(
Telepolis)? Die Solidarität der "Brüder" in Afrika (
Sueddeutsche).
Eine Woche nach dem Erdbeben gedenkt die UNO ihrer Toten (
Tagesschau). Italien schickt den neuen Flugzeugträger
"Cavour" auf Hilfsmission nach Haiti (
Tagesschau).
Das ZDF und BILD hat in einer Spendengala kanpp 18 Millionen Euro gesammelt (
Heute, Welt). Bebenvorhersage ist trotz aller Versuche noch nicht möglich (
Sueddeutsche). Katastrophenhelfer OpenStreetMap (
Heise). Nicht immer haben die stärksten Erdbeben auch die schlimmsten
Auswirkungen (
Focus). Man sollte nur keine
Fehler beim Wiederaufbau machen (
Sueddeutsche).
Am frühen Morgen um 6:03 Uhr Ortszeit gab es ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1. Das Epizentrum lag 60 Kilometer südwestlich von Port-au-Prince in einer Tiefe von ca. 10 km. Die
Menschen rannten in Panik aus den Häusern (
Sueddeutsche, Spiegel,
Tagesschau).
130 km nördlich der Katastrophe im Ferienparadies Labadee aalen sich die Urlauber in der Sonne (
Spiegel).
Es kommt die abenteuerliche Verschwörungstheorie auf dass die USA das Erdbeben ausgelöst haben soll um Haiti zu übernehmen. Aber wie sollte die USA eine Atombombe ohne dass es jemand merkt
unterhalb einer Grosstadt in 17 Kilometern platzieren wo das Epizentrum des Bebens lag. Ausserdem hat die Explosion einer Atombombe eine gewisse Charakterisik die sie verraten würde.
19.01.2010. Die Hilfe kommt langsam an (
Sueddeutsche). Dennoch wächst die Verzweiflung. Immer mehr Menschen verlassen die Port-au-Prince (
Sueddeutsche). Die Regierung geht jetzt von 200.000 Toten aus (
Stern). Man dringt in die Randgebiete vor und kann fast nur noch Leichen
bergen. Die Zeit der Rettung ist fast abgelaufen (
Tagesschau). Der Süden des Landes wurde vergessen (
Welt).
Das Aggressionspotenial der Angst (
Focus). 12.000
US-amerikanische Soldaten sollen die drohende Anarchie abwenden (
Stern). Für den Wiederaufbau werden 10 Mrd. US-Dollar benötigt. Die
USA stellen sich auf eine Flüchtlingswelle ein (
Tagesschau, Heute, Focus).
Die Wissenschaft sucht auch weiterhin nach der Möglichkeit Erdbeben vorherzusagen (
Spiegel). Die
karibische Platte ist besonders Erdbeben gefährdet (
Focus). Haiti zeigt den Fluch und den Segen einer
globalisierten Welt (
Welt). Während der Sendung "Anne Will"
wurde 1 Million Euro gespendet (
Welt). Es gibt auch Profiteure und
Geschäftemacher die ein Geschäft mit der Not machen (
Spiegel). Spenden (
Sueddeutsche). Die Kritik am Einsatz der UN wird jeden Tag lauter (
Sueddeutsche).
18.01.2010. Hilfe wird langsam spürbar (
Tagesschau). Die UNO bittet Haitianer um Geduld. Man braucht etwa 2 Wochen um 1 Million Menschen versorgen zu können, 4 Wochen
für 2 Millionen (
Tagesschau). Die Logistikprobleme frustrieren Retter (
Spiegel).
Die Helfer kämpfen sich in die Provinz vor (
Spiegel). Ausser der Hauptstadt Port-au-Prince sind auch die
Städte in den anderen Landesteilen verwüstet (
Sueddeutsche). Mehr als 70.000 Tote wurden bis jetzt
geborgen (
Focus). Hunderttausende warten immer noch
auf Hilfe (
Tagesschau). Ärzte amputieren auf der Strasse (
Focus). Die Menschen versuchen im Chaos zu überleben (
taz). Die Zahl der Plünderungen steigt. Die Gewalt nimmt zu (
Stern). Die Anwohner wehren sich mit Lynchjustiz. Die Polizei setzt Tränengas ein
(
Spiegel. Focus). In den Armenvierteln werden Erschossene gefunden (
Welt). Ein Eingreifen des US-amerikanischen Militärs wird erwartet (
n-tv). Viele Haitianer suchen in ihrer Verzweiflung Hilfe im Gebet (
Sueddeutsche).

Die Elite von Haiti blieb vom Erdbeben weitgehend verschont (
Telepolis). Haitis Präsident René Préval kämpft gegen das Chaos. Das Sagen haben jedoch wie meist auf Haiti die USA (
Sueddeutsche). Brasilien, die USA und Frankreich streiten sich um die Vorherrschaft im Land (
Spiegel). Die UNO will 3.500 Soldaten und Blauhelme nach Haiti schicken (
Spiegel).
Es werden noch 23 Deutsche vermisst (
Welt). Die EU verspricht
Hilfen von mehr als 420 Millionen Euro (
Tagesschau,
Spiegel). Haitis Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier wollte einen Teil von aus Haiti geklautem Geld spenden was von Schweizer
Richtern verhindert wurde (
Tagesschau,
Spiegel). Kriminelle versuchen mit E-Mails und Webseiten die Hilfsbereitschaft der Menschen in ihren eigenen Geldbeutel
umzuleiten (
Heute).
17.01.2010. Haiti, das Versuchslabor der Hölle (
Welt). Hilfe kommt für viele zu langsam (
Telepolis). Die Menschen hungern und verzweifeln (
Spiegel,
taz) und sind wegen der langsamen Bestattung ihrer Angehörigen sehr wütend (
Sueddeutsche). Im Machtvakuum wächst die Angst vor Bandenterror (
Spiegel). Mit selbst gebauten Äxten rüsten sich einige für den Kampf um Nahrungsmittel (
Focus).

Die gesamte Spitze der
UN-Mission auf Haiti ist tot. Bis zu 300 Mitarbeiter sind vermisst. Man geht von 25.000 bis 100.000 Todesopfern aus. Etwa 250.000 Menschen wurden verletzt (
Sueddeutsche).
Wegen der grossen Zerstörungen in allen Landesteilen sind laut UNO bis zu 1.000.000 Menschen auf Unterkünfte und andere Hilfen angewiesen (
Tagesschau,
Stern). Mehr als die Hälfte der Häuser und Strassen von Port-ou-Prince liegen in
Trümmern (
Tagesschau). Die USA haben langfristige Hilfen zugesagt (
Tagesschau,
Sueddeutsche). Wer irgendwie kann flieht aus
Port-ou-Prince (
Sueddeutsche). Senegals Präsident Abdoulaye Wade bietet hilfsbedürftigen Haitianern an zu ihren Wurzeln
im Senegal zurückzukehren. Weil Haiti von Skalven gegründet wurde sind die Einwohner seiner Ansicht nach Kinder Afrikas (
Sueddeutsche). Haiti am Tropf ausländischer Nationen (
Telepolis).

Im Deutschen Luft- und
Raumfahrtzentrum wurden aktuelle Satellitenbilder der Krisenzone ausgewertet. Mit den Karten die sich daraus ergeben haben werden Rettungsarbeiten koordiniert (
Spiegel).
16.01.2010. Der Wettlauf gegen den Tod geht weiter (
Spiegel). Die Hilfeschreie werden weniger und leiser (
Welt). In Haiti herrscht Angst vor Anarchie. Die Regierung spricht in einer ersten
Einschätzung von 140.000 Toten (
Telepolis,
Heute,
Welt). Von bis zu 200.000 Toten wird gesprochen (
n-tv). Es fehlen weiterhin Wasser, Nahrungsmittel und Werkzeuge. Die Menschen graben mit blosen Händen in den
Trümmern (
Tagesschau). Das US-amerikanische Militär übernimmt mit dem Einverständniss der hawaianischen Regierung die
Schlüsselrolle (
Tagesschau), jedoch nicht ganz ohne eigene Interessen (
Tagesschau). Etwa 50.000 Leichen wurden bis jetzt geborgen. Sie werden in einem Massengrab verscharrt (
Spiegel,
Tagesschau). Wieviele Deutsche auf Haiti
leben weiss niemand so genau. Die meisten sind trotz der Gefahr dort geblieben und helfen wo es geht (
Spiegel).
Ungefähr 6000 Häftlinge sind aus den zerstörten Gefängnissen geflohen (
Spiegel). Etwas von dem wenigen das von Haiti
noch funktioniert ist die Top Level Domain .ht weil 4 der 6 Server ausserhalb des Landes stehen (
Heise). Die Gewalt nimmt zu. Jugendbanden ziehen plündernd durch die Stadt
(
Welt).

Auch darüber wieviele Deutsche ums Leben gekommen sind ist noch nicht klar
(
Focus). 30 Deutsche werden vermisst. Ein erstes deutsches Todesopfer
wurde offenbar geborgen. Deutschland erhöht die Hilfe auf 7,5 Millionen Euro (
Tagesschau,
Welt,
Stern). Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat mit den beiden
Ex-Präsidenten G.W., Bush und Bill Clinton eine Stiftung für Haiti ins Leben gerufen (
Focus). Die US-amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton ist auf Haiti
eingetroffen (
Focus).
15.01.2010. Die Hilfe läuft sehr schleppend an die
Infrastrutur ist völlig zerstört. Am Flughafen herrscht Chaos. Flugzeuge mit Hilfsgütern können in Port-au-Prince nicht landen (
Spiegel). Es fehlen immer noch Wasser, Essen, medizinische Versorgung, Räumgerät und Strom (
Tagesschau). Aus Hilflosigkeit und Wut über die fehlende Hilfe werden Strassensperren aus Leichen errichtet (
Heute, Sueddeutsche). Die Seuchengefahr wächst
Stunde um Stunde (
Welt). Es kommt zu ersten Plünderungen (
Spiegel). Die Helfer befürchten einen Aufstand der Verzweifelten (
Spiegel).
Selten haben die Hilfskräfte solche Zerstörungen erlebt (
Sueddeutsche). 23 Menschen werden von chilenischen
Hilfskräften aus dem Nobelhotel "Montana" gerettet. Die USA hat 10.000 Soldaten in Marsch gesetzt (
Spiegel). Das rote
Kreuz rechnet mit 50.000 Toten (
Spiegel). Der Masterplan für die Erdbebenhilfe (
Spiegel).
Es gibt erste Satellitenbilder und im Internet finden sich immer mehr Nachrichten und
Informationen (
Telepolis, Tagesschau). Über
Twitter und Internet wird versucht an Spendengelder zu gelangen. Von seriösen Anbietern und Abzockern (
Heise,
Sueddeutsche). Crisismapping im Stundentakt bei OpenStreetMap könnte Leben retten (
Golem).
Das Nachbarland, die Dominikanische Republik hat sofort nach dem Erdbeben sämtliche Grenzen geöffnet und Hilfe in das Erdbebengebiet geschickt nachdem erst vor wenigen Wochen 600 zusätzliche
Soldaten an der Grenze postiert wurden um die unliebsamen Nachbarn von der Zuwanderung abzuhalten (
Spiegel).
14.01.2010. Das Ausmaß der Katastrophe ist immer
noch unüberschaubar. Es herrscht Chaos. Strukturen der Regierung und der UN funktionieren nicht mehr (
Telepolis). Mindestens 16 UN-Mitarbeiter wurden getötet. Fast alle Krankenhäuser sind zerstört (
Tagesschau). Es gibt kein Wasser (
taz). Erste Teams der Hilfsorganisationen treffen auf Haiti ein (
Heute, Spiegel). Hinter der Hilfe steckt nicht
nur Nächstenliebe sondern oft auch politisches Kalkül (
Spiegel). Ein Botschafter hofft dass es "nur"
30.000 Tode gegeben hat (
Welt). Experten warnen vor Nachbeben
(
Sueddeutsche).
13.01.2010. Haiti wurde kurz vor 17 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 7
erschüttert (
Tagesschau, Spiegel, Sueddeutsche, Welt, Stern, Focus). Mit vielen UN-Mitarbeitern kann kein Kontakt mehr aufgenommen ist weil das
Stromnetz und die Telefonverbindungen zusammengebrochen sind (
Tagesschau). Die Hauptstadt Port-au-Prince ist fast
völlig zerstört, es wird mit mehreren tausend Toten gerechnet (
Tagesschau). Der Regierungsschef von Haiti, Jean-Max
Bellerive, befürchtet mehr als 100.000 Tote. Beim Roten Kreuz wird dagegen davon ausgegangen dass 3 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sein könnten (
Sueddeutsche,
Spiegel).
Tourismus auf Haiti (
Spiegel).