Demokratische Republik Kongo

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Flagge der Demokratischen Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo hatte bis 1960 den Namen Belgisch-Kongo und von 1971 bis 1997 Zaïre. Das Land liegt in Zentralafrika und ist mit einer Fläche von 2.344.798 km² der drittgrösste Staat Afrikas. Das Land hat 67.150.000 (Stand 2010) Einwohner (Wikipedia).

Im Nordosten des Kongo ist die UN-Friedensmission (MONUC) stationiert. Sie soll aber ab Juni 2010 abgebaut werden. Bis Juli 2001 soll die Truppe das Land ganz verlassen haben.


28.03.2010. In der Region Makombo, im Distrikt Haute Uele haben laut Angaben von "Human Rights Watch" ugandische Rebellen vom 14. bis 17. Dezember 2009 mindestens zehn Dörfer überfallen, 321 Menschen getötet und 250 Menschen entführt. Die Opfer sollen zunächst gefesselt worden sein. Dann ging man auf sie mit Macheten, Äxten und schweren Holzknüppeln los und tötete sie. Einige wurden auch an Bäumen aufgehängt. Kinder sollen gezwungen worden sein andere Kinder zu töten weil diese die Anordnungen der christlich-fundamentalistischen LRA nicht befolgen wollten. Bei den meisten Opfern soll es sich um erwachsene Männer gehandelt haben. Mindestens 13 Frauen und 23 Kinder sollen aber auch getötet wurden sein. Das jüngste Opfer wurde verbrannt. Es war ein dreijähriges Mädchen.

Die berüchtigte Widerstandsarmee des Herrn [Lord's Resistance Army (LRA)] soll 4 Tage lang gemordet haben. Damit ist das Massaker eines der furchtbarsten in der bisher 23 Jahre andauernden blutigen Geschichte der LRA (Tagesschau, Spiegel, Focus).

 

17.03.2010. Coltan, das Erz aus dem das seltene Metall Tantal gewonnen wird ist einer der Gründe für den Bürgerkrieg im Kongo (Stern).

29.12.2009
. Nachdem in Deutschland der Anführer der Hutu verhaftet wurden ergeben sich im Kongo viele der Rebellen (taz).

 

22.12.2009. Mord im Namen Gottes (Sueddeutsche).


14.10.2009. Von Januar bis September wurden laut Human Rights Watch in dem Krieg 1000 Menschen ermordet und 8000 Frauen und Mädchen vergewaltigt (Tagesschau).

10.10.2009. Der Terror im Kongo wird von Deutschland aus gesteuert. Die Behörden schreiten nur sehr zögerlich ein (taz, Sueddeutsche).


26.02.2009. Ruandas Armee verlässt den Kongo nach rund fünf Wochen mit mageren Ergebnissen (taz).

22.02.2009. In dem anhaltenden Bürgerkrieg wurden alleine seit Oktober 2008 etwa 350.000 Menschen aus ihren Wohnungen verjagt (Spiegel).


16.02.2009. Kindersoldaten sagen vor dem Internationalen Gerichtshof gegen den ehemaligen Milizenführer Thomas Lubanga aus (Welt).

06.02.2009. Der Krieg im Kongo (Stern) ist 1996 ausgebrochen. Monatlich sterben dort 45.000 Menschen. 1,4 Millionen Menschen wurden obdachlos. Nach UN Schätzungen wurden seit dem Ausbruch des Krieges mehr als 30.000 Kinder entführt. Beiteiligt daran sind alle Konfliktparteien - auch die Regierungstruppen. Frauen und Mädchen werden brutal sexuell missbraucht, Jungen werden zum Töten gezwungen.


23.01.2009. Truppen aus Kongo und Ruanda haben den kongolesischen Rebellenführer Laurent Nkunda festgenommen (Focus).

20.01.2009. Etwa 4000 bis 6000 Soldaten aus Ruanda rücken im Kongo ein um die ruandische Hutu-Miliz die grosse Teile im Osten von Kongo kontrolliert zu bekämpfen (taz).

28.12.2008. Die Rebellen der LRA metzeln in Doruma, im Nordosten des Landes, etwa 40 Kilometer von der Grenze zum Sudan entfernt in einer Kirche 45 mit Macheten nieder (Focus).

19.12.2008. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die EU um Unterstützung gebeten. Die EU hat diese Anfrage abgelehnt nachdem Deutschland sich massiv dagegen ausgessprochen hatte (Focus).

18.11.2008. Bundespräsident Horst Köhler fordert wegen der humanitären Katastrophe die EU zu einem Militäreinsatz auf (Focus).

11.11.2008. Der Krieg im Kongo eskaliert wegen der steigenden Nachfrage nach Rohstoffen die auch von Deutschland (Telepolis) ausgeht.


 

Mehr zum Geschehen in diesem Jahr findet man in der Wikipedia: 2010


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Das Bild vom Mobiltelefon stammt von Wikimedia Commons von Andrew Fitzsimon
und wurde unter der public domain Lizenz veröffentlicht.
Das Bild "Flagge der Demokratischen Republik Kongo" stammt aus der Wikipedia von Zscout370
und wurde unter der public domain Lizenz veröffentlicht.

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