Übersicht über Missbrauchsfälle in Deutschland

Veröffentlicht auf von Nix

Ich bin Gar Nix
01.04.2010. Im Caritas-Altenzentrum Limburgerhof in Rheinland-Pfalz wurde eine 40jährige Patientin vergewaltigt die bereits seit Jahren im Wachkoma liegt. Die Frau ist ansprechbar, kann sich aber nicht äußern. Sie ist jetzt im 5. Monat schwanger. Die Mutter der Patientin muss nun über eine Abtreibung entscheiden. Das Verbrechen wurde von niemandem bemerkt. Es gibt bisher keine Erkenntnisse über den Täter. Die Geschäftsleitung des Caritasverbandes hat in Speyer am Samstag Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Von der Polizei und der Staatsanwaltschaft wurden die Ermittlungen aufgenommen (Welt).

31.03.2010. Missbrauchsfälle in DDR Kinderheimen (Stern, Tagesschau, Heute, Spiegel).
26.03.2010. In der General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne der Bundeswehr in Augustdorf in Westfalen im Kreis Lippe soll es Misshandlungen und eventuell auch sexuelle Übergriffe gegeben haben. Gegen sieben Soldaten der Panzerbrigade 21 sollen sich Vorwürfe bestätigt haben (WDR, Focus).

23.03.2010.
Rita Segbers wurde als Baby von der Mutter an Freier vermietet und dann als traumatisiertes Kind hat sie der Thearpeut sexuell missbraucht (taz).

22.03.2010. Der bekannte Schweizer Journalist und Meteorologe Jörg Kachelmann wurde am Frankfurter Flughafen festgenommen weil er seine Freundin mit der er acht Jahre zusammen geweisen sein soll nach einem Streit in ihrer Wohnung im Rhein-Neckar-Kreis vergewaltigt haben soll (Nixblog).
Auch die evangelische Kirche gerädt wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck (Spiegel, Welt).
Bistum Regensburg, 4 Priester und 2 Nonnen unter Verdacht (Sueddeutsche).
In Paderborn wird ein homosexueller katholischer Pfarrer suspendiert weil er Schwulen-Partys und Workshops organisierte (Focus).

20.03.2010
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Seit am Canisius-Institut in Berlin im Januar das Schweigen gebrochen wurde haben die katholischen Bistümer mehr als 250 Verdachtsfälle registriert. In den 24 deutschen Generalstaatsanwaltschaften wird von mindestens 14 Priester wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch ermittelt. Ausserdem gibt es im Moment Verfahren gegen 11 weltliche Erzieher und Lehrer (Spiegel). Infografik zu den "Schulen der Schande" (Stern).
2009. Bistum Essen. Ein Priester bezahlte in seiner Dienstwohnung einen etwa 16jährigen Jugendlichen für sexuelle Dienste. Gegen ihn erging ohne öffentliche Verhandlung ein Strafbefehl. Er muss 14.000 Euro bezahlen und gilt laut Mitteilung des Amtsgerichts Essen als vorbestraft.

 

2009. Düsseldurf. Gegen 17 ehemalige Psychologen der Diakonie ermittelt. Die Mitarbeiter der Firma Educon, einem Tochterunternehmen der Graf-Recke-Stiftung sollen ihre Schutzbefohlenen, autistische Kinder, misshandelt, ihrer Freiheit beraubt und genötigt haben. Die psychologische Betreuung der Kinder soll "teilweise extrem erschreckend" auf Videos aufgenommen worden sein. Die Vorwürfe wurden im Sommer 2009 bekannt, Educon hat Selbstanzeige erstattet und die Mitarbeiter zunächst suspendiert und später hinausgekickt (Tagesschau).

 

1979-2009. Bistum Essen, München, Gräfing, Garching. Wilfried F. wird von einem Priester zum Oralverkehr gezwungen. Der Priester wird mit der Zustimmung des heutigen Papstes Benedikt XVI. nach München und später nach Gräfing versetzt wo gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ermittelt wurde und er zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt wurde. Bis 2009 war er weiterhin auch in der Jugendarbeit tätig.

 

1940-2009. Kloster Ettal. Dem Anwalt Thomas Pfister liegen Meldungen von 120 Opfern vor die von mehr als 10 Patres misshandelt und sexuell missbraucht worden sein sollen. Ausserdem soll Kinderpornografie ins Internet gestellt worden sein.

 

Januar 2009. Evangelische Kirchengemeinde Apensen. Der 40jährige Diakon Lars M. wird gefeuert weil er 10 bis 12jährige Jungen missbraucht haben soll. Er wird zu zwei Jahren auf Bewährung und einer Zahlung von 4500 Euro an die Kindernothilfe verurteilt.

 

August 2008. Euskirchen. Ein 29jähriger Sportbetreuer hat über Jahre hinweg Messdiener und Mitglieder des Sportvereins missbraucht. Er wurde vom Landgericht Bonn zu einer Strafe von 5 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Ihm war sexueller Missbrauch in 100 Fällen vorgeworfen worden.

 

Januar bis Juli 2008. Leer, Ostfriesland. Ein 52jähriger evangelischer Pastor missbraucht ein 15jähriges Mädchen in zahlreichen Fällen. Er wird vom Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt.


Schloss Salem. An der Schule soll es Missbrauch gegeben haben (Heute, Sueddeutsche).

 

2007. Kloster Metten, Bayern. Ein Angehöriger des Ordens soll einem 13jährigen Schüler mehrere SMS mit pubertär-sexuellen Inhalten geschickt haben. Diese wurden von der Mutter entdeckt. Die Abtei soll den mutmaslichen Täter von seinen Aufgaben im Internatsbereich suspendiert haben. Der Mann soll sich einer Therapie unterzogen haben. Er hatte sich aber offensichtlich weiterhin im Internet mit 14 bis 19jährigen Schülern über sexuelle Themen unterhalten. In der Zwischenzeit soll er eine Selbstanzeige aufgegeben und das Kloster verlassen haben (Sueddeutsche).

 

2005. Berlin. Uwe Januszewski (geb. 1958) der Hauptpersonalrat des Landes Berlin soll eine kinderpornographische Datei verschickt haben. Er bestreitet gewusst zu habe dass die Datei in seine E-Mails geraten ist.  Die Computer in seiner Privatwohnung wurden 2007 beschlagnahmt. Im Dezember 2009 akzeptiert er einen Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten und ist damit rechtskräftig verurteilt. 2010 tritt er zurück und sein Arbeitgeber leitet ein Disziplinarverfahren gegen ihn ein. Der Mann ist verheiratet und hat 2 Kinder. Nachfolgerin soll Frau Benita Hanke werden (Welt).

 

1946-2005. Rheinland, Aloisiuskolleg in Bad Godesberg, Jesuiten Gymnasium. Priester sollen die Schüler beim Duschen beobachtet, sie angefasst und Nacktfotos von ihnen gemacht haben. Es soll auch zu Fällen von schwerem sexuellen Missbrauch in etwa 30 Fällen gekommen sein.

 

2004. Augsburg, Maristeninternat Mindelheim. Der frühere Leiter des Inernats Frater G. soll sich als Erzieher mindestens an 10 bis 15 Jungen sexuell vergangen haben. 2007 wird er von seiner Aufgabe als Internatsleiter entbunden und 2008 wegen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten auf Bewährung verurteilt und in ein Kloster in Recklinghausen strafversetzt.  Die Öffentlichkeit erfuhr nichts  davon und wurde massiv belogen. (Sueddeutsche).


1982-2003. Bistum Hildesheim. Ein Jesuitenpater soll zwei sexuelle Übergriffe begangen haben.

2001. Erzbistum Berlin, Heilig-Kreuz-Gemeinde, Berlin-Hohenschönhausen. Ein Pfahrrer soll Kinder missbraucht haben. Die Vorfälle wurden im Sommer 2009 bekannt. Es laufen Ermittlungen.

 

2001. Berlin, Hohenschönhausen, Gemeinde Heilig Kreuz. Ein Priester soll einen Jugendlichen missbraucht haben. Gegen ihn wird seit Juli 2009 von der Kirche (und seltsamerweise nicht von der Staatsanwaltschaft) ermittelt. Dem Beschuldigten sind alle Aktivitäten mit Jugendlichen untersagt.

 

1950-2001. Internat Etterzhausen, Vorschule der Regensburger Domspatzen. Der Katholische Priester Direktor M. praktizierte im Internat Etterzhausen, einer Vorschule der Domspatzen für die jüngeren Schüler, härteste Bestrafungen. In seinen Privaträumen betrieb er Nacktprügeln. Dabei mussten sich die 8 bis 9jährigen Kinder ausziehen und bekamen Schläge mit der Hand. Dabei soll es laut einem der Opfer auch zu Penetrationen gekommen sein (Focus).

 

1990er Jahre. Meschede, Benediktiner-Abtei Königsmünster. Ein Mönch soll Schutzbefohlene sexuell missbraucht haben. Der Fall flog 2000 auf. Die Angehörigen und die Verantwortlichen der Abtei verzichteten auf eine Anzeige.

 

1999. Bistum Augsburg. Das Bistum hat Hinweise auf "moralisch fragwürdige Verhaltensweisen" bekommen. Weil die Eltern jedoch angeblich darum gebeten haben wurde damals keine Strafanzeige gestellt. Der Pfarrer wurde anscheindend versetzt und mit einer Aufgabe betreut bei der er keinen "unkontrollierten Kontakt mit Kindern" bekommen konnte. Wegen aktuellen Hinweisen wurde der Fall jetzt (März 2010) wieder aufgerollt und dem Pfarrer nahegelegt worden sein die Tat von der Staatsanwaltschaft aufklären zu lassen (Sueddeutsche, Focus).


1994. Bayern, Ammersee, Schondorf, Landheim Schondorf. Ein Junge soll von einem Lehrer für Deutsch und Religion sexuell missbraucht worden sein. Der Lehrer soll dann sofort entlassen worden sein (Sueddeutsche).

1985-1992. Regensburger Domspatzen. Es liegen keine Zahlen vor wie viele Opfer. Mindestens 2 vor langer Zeit gestorbene Priester sollen Kinder misshandelt und sexuell missbraucht haben. Der Bruder des Papstes, Georg Ratzinger, hat zugegeben selbst Kinder geschlagen zu haben.

 

1968-1991. Ortenaukreis, Freiburg, Mainz, Gemeinde Oberharmersbach, Erzbistum Freiburg. Der Pfarrer Franz B. soll mindestens 17 Kinder und Jugendliche, vor allem Messdiener, missbraucht und mit ihnen Hardcore-Sex gemacht haben. Erzbischof Robert Zollitsch bekommt Probleme weil er die Staatsanwaltschaft nicht eingeschaltet hat und selbst nicht an einer Aufklärung interessiert gewesen sein soll.


1990. Evangelische Kirche in Idstein. Ein Pfarrer soll 2010 zugegeben haben, sich auf einer Konfirmandenfreizeit einem 15jährigen sexuell genähert haben.

1950er bis 1990. Im Bistum Trier gibt es Missbrauchsvorwürfe gegen 20 Priester. 5 davon wurden bereits an die Staatsanwaltschaft weitergereicht (Spiegel).


1989. Wiesbaden, Helene-Lange-Schule. An der Schule hat es sexuellen Missbrauch gegeben (Telepolis).

1987. Berlin, Johannesstift. Ein Erzieher wurde wegen sexuellem Missbrauch eines 17jährigen Mädchens zu einer Haftstrafe verurteilt.

1984-1985. Studienseminar Burghausen.

1971-1985. Odenwaldschule in Heppenheim.  8 Lehrer sollen 50 bis 100 Kinder sexuell missbraucht haben

1984-1984. Schwarzwald, Kolleg St. Blasien. Es sollen 2 Personen missbraucht worden sein. Die beiden beschuldigten Patres Peter R. und Wolfgang S. sollen Anfang der 90er Jahre aus dem Orden ausgetreten sein aber weiterhin in katholischen Einrichtungen im In- und Ausland gearbeitet haben.

 

1978-1984. Internat Ottonianum, Diözese Bamberg. Ein Domkapitular soll sich an 8 Schülern sexuell vergangen haben. Die Ermittlungen wurden im Juli 2008 ohne Anklage abgeschlossen weil die Taten verjährt waren. Der Domkapitular und ein weiterer Beschuldigter sind in der Zwischenzeit gestorben.

 

1975-1983. Canisius-Kolleg in Berlin. Es sollen sich ca. 61 Opfer gemeldet haben die von mindestens 2 Patern misshandelt und sexuell missbraucht wurden.


1976-1981. Berlin, Liebfrauenschule. Ein Priester des Jesuitenordens soll sexuellen Missbrauch begangen haben.

1980er Jahre. Bonn, Aloysius-Kolleg. Es soll mehrfach zu sexuellem Missbrauch gekommen sein.

1980er Jahre. Göttingen. Ein Pater der sich auch an Jugendlichen im Berliner Canisius Institut vergriffen hat soll Mädchen sexuell missbraucht haben.

 

1980er Jahre. Landschulheim Burg Nordeck. Der Lehrer Ulrich Lange erlebt "Netzwerke von Päderasten. Ein 70jähriger Lehrer soll ständig betrunken aus den Betten von Schülerinnen gezogen worden sein und eine Zehntklässlerin monatelang missbraucht haben (Welt).

1980er Jahre. Passau, Studienseminar Burghausen. Ein Kapuzinermönch soll sich als Direktor mehrere Seminaristen
sexuell missbraucht haben (Spiegel).

1980er Jahre. Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Drei Verdachtsfälle auf Kindesmissbrauch stehen im Raum. Bei zweien geht es gegen einen KIrchenmusiker und einen Kindergottesdienstmitarbeiter.

1980er Jahre. Saarland, Homburg, Johanneum Gymnasium, Hiltruper Missionare. 2 Pater sollen Kinder missbraucht haben. Einer der beiden Täter, Hans Georg W., hat den Missbrauch anscheinend gegenüber dem Herz-Jesu-Orden gestanden. Der andere Täter wird noch gesucht. Der ehemalige Leiter will sich im März 2010 selbst anzeigen weil er davon gewusst hat und nicht eingeschritten ist.

1980. Westfalen, Werl, Collegium Aloysianum, Bistum Paderborn. Es hat sich mindestens ein Missbrauchsfall ereignet welcher vom Bistum verschwiegen wurde. In dem Internat für Jungen wurde im Juli 2002 wegen dem Verdacht ein Geistlicher von seinen Aufgaben entbunden. Drei Tage vor der Entpflichtung hatte er dem damaligen Paderborner Erzbischof Joachim Kardinal Degenhardt den Vorfall erzählt. Das Opfer wollte angeblich keine Anzeige. Die Schule wurde 2005 geschlossen. Der Täter arbeitet jetzt als Geistlicher in einem Altersheim für Nonnen.


1972-1982. Hamburg, St. Ansgar Schule. Es sollen 3 Kinder missbraucht worden sein. Ein Jesuitenpater der  Missbrauch im Canisiuskolleg zugegeben hat war von 1979 bis 1982 an der St. Ansgar Schule..

1967-1980. DDR, Sachsen, Eilenburg, Ernst-Schneller-Heim. In dem Heim für erziehungsauffällige Kinder und Jugendliche welches 1994 von der Caritas übernommen wurde wurden die Insassen misshandelt und sexuell missbraucht. Die Kinder mussten nackt durchs Treppenhaus laufen und die Erzieher fassten ihnen zwischen die Beine und an die Brüste.

 
1960-1980. Aufseesianum

 

1973-1979. Knabenkonvikt Bensheim. Von einem Sozialarbeiter sollen Schüler misshandelt worden sein. 3 der Opfer haben sich gemeldet. Vom Täter fehlt im Moment jede Spur (Spiegel).

 

1946-1978. Evangelischer Windsbacher Knabenchor. Der spätere Journalist Klaus Kirschner wird wie andere Mitschüler systematisch und voller Brutalität von Lehrern und Pfarrern verprügelt. Der Lehrer und spätere Kirchenmusikdirektor T., ein früherer Offizier erregte sich offenbar sexuell durch die Schläge die er den Schülern verpasste. Klaus Kirschner schrieb ein paar Monate vor seinem Tod zwei Abschiedsbriefe an den Kirchenmusikdirektor T. der diese jedoch nicht beantwortete. Er verstarb 2007 (Spiegel, Sueddeutsche, Spiegel).


1976. Stiftsschule Amöneburg. Ein Verdachtsfall.

1967-1975. Bad Mergentheim, katholischer Kapuzinerorden. Es soll sexuelle Übergriffe auf mindestens ein Kind gegeben haben (Spiegel).

1950-1973. Limburger Domsingknaben.

 

1970er Jahre. Emsland, Lingen, Ludwig-Windthorst-Haus. Ein Franziskaner-Pater hat mit Jugendlichen perverse Spiele betrieben. Dabei wurde sich betrunken, ausgezogen und gegenseitig geküsst.


1970er Jahre. Hessen, Bensheim, Bistum Mainz, katholisches Konvikt. 15 ehemalige Schüler haben sich mit Meldungen über sexuellem Missbrauch und Schlägen gemeldet. Die Vorwürfe waren offensichtlich bereits in den 1970er und 1980er Jahren bekannt. Es soll ein Brief vom Februar 1981an den damaligen Mainzer Bischof  aufgetaucht sein in welchem ein Schüler den sexuellen Missbrauch durch den damaligen Internatsleiter schildert. Ausserdem soll es weitere Hinweise auf Briefe von Eltern die auf sexuellen Missbrauch hingewiesen haben aus den 1970er Jahren geben  (Spiegel).

 

1970er Jahre. Benediktinerkloster St. Ottilien. In der Klosterschule soll ein Pater in den 70er Jahren die Schüler nackt beim Duschen fotografiert haben. Die Jungen mussten sich wohl auch ohne Bekleidung in Toilettenpapier einwickeln (Sueddeutsche).

 

1970er Jahre. Ingolstadt, Kolpinghaus, Canisiuskonvikt. Es soll in der Wirtschaftsschule zu sexuellen Übergriffen auf Schüler gekommen sein.


1970er Jahre. Eichstätter Studienseminar. Es soll zu sexuellen Übergriffen auf Schüler gekommen sein.

1970er Jahre. Bonn, Sankt Ludwig Kolleg. Ein Pater aus dem Franziskaner-Minoriten-Orden  soll Schüler geküsst und Ringkämpfe mit Schülern in Unterhosen auf dem Bett gemacht haben (FR-Online).


1970er Jahre. Prezsch. In einem Heim für schwererziehbare Kinder soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

1970er Jahre. Werl, Jungeninternat Collegium Aloysianum. Der damalige Leiter der Schule Kinder missbraucht haben. Er wurde 2002 überraschend von der Leitung des Internats abgezogen.

 

1970er Jahre. Bad Honnef, Internat Schloss Hagerhof. Es soll durch einen Lehrer zu sexuellem Missbrauch gekommen sein. Er wurde 1976 wegen einem anderen Fall fristlos entlassen und ist in der Zwischnzeit verstorben.


1950-1970. Oldenburger Münsterland. Es gibt Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch.

1950-1970. Mecklenburg. Es sollen Kinder missbraucht worden sein.

1950-1970. Internat in Cloppenburg, Bistum Münster. 3 Priester und ein Laie sollen Kinder sexuell missbraucht haben (Spiegel).

1950-1970. Bendorf, Kreis Mayen-Koblenz, Knabenheim Kemperhof, katholischer Salesianerorden. Über Jahrzehnte hinweg wurden Schüler misshandelt und sexuell missbraucht. Bisher sollen sich bei den Salesianern 38 Betroffene aus ganz Deutschland gemeldet haben. Davon sollen 18 über sexuellen Missbrauch berichtet haben.
Sechs von denen die sich gemeldet haben waren ehemalige Schüler des Knabenheims Kemperhof welches von 1949 bis 1999 von den Salesianern betrieben wurde. 4 berichten von sexuellem Missbrauch durch zwei Ordensmitglieder und einen Erzieher. Zwei berichten von köperlichen Misshandlungen. Die Jungen sollen ständig mit Stöcken und anderen Gegenständen verprügelt und zur Strafe in Mülltonnen gesperrt worden sein.
Einer der Pater soll in der Zwischenzeit gestorben sein, der andere wurde offensichtlich in den 70er Jahren verurteilt und hat den Orden verlassen. Auch dem Erzieher soll der Prozess gemacht worden sein. In den 90er Jahren wurden weitere zwei Salesianer wegen sexuellem Missbrauch zu Freiheitsstrafen verurteilt (SWR).


1966-1968. Collegium Johanneum.

1964-1968. Internat der heiligen Familie.

1965-1967. Benediktinerkloster Plankstetten. Es soll zu sexuellen Übergriffen im Schlafraum, im Sportunterricht, beim Spaziergehen oder beim Duschen gekommen sein. 1967 soll ein Bruder des Klosters verwiesen worden sein.

 

1964-1966. Augsburg, Don-Bosco-Kinderheim. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll als Praktikant dort gearbeitet und einen Schüler sexuell genötigt haben.

 

1962-1965. Bistum Trier, Gerolstein, Kreis Vulkaneifel. Ein Kaplan hat einen Jugendlichen mehrmals sexuell missbraucht. Der Täter schied 1973 aus dem Priesteramt aus.


1962. Benediktinerabtei Schäftlarn

1960. Evangelisches Internat Gaienhofen am Bodensee. Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff wird als 12jähriger Schüler von einem Lehrer mehrmals missbraucht. Von einem Lehrer soll er zum Oralsex gezwungen worden sein. Insgesamt soll es in mindestens 5  Fällen zu sexuellem Missbrauch gekommen sein (Spiegel, Welt, Stern, Spiegel).

 

1960er Jahre. Ostbevern, Collegium Johanneum im Schloss Lohburg. Es soll zu sexuellen Übergriffen und übertriebenen köperlichen  Züchtigungen gekommen sein.


1960er Jahre. Meppen, Maristenkloster. Ein inzwischen verstorbener Priester soll Minderjährige missbraucht haben.

1960er Jahre. Celle. Ein in der Zwischenzeit (2010) verstorbener Geistlicher soll Kinder missbraucht haben. Im Februar 2010 melden sich unabhängig voneinander drei Menschen.

1960er Jahre. Rheinbach bei Bonn, Konvikt St. Albert, Pallotiner Orden. Mindestens 3 Jungen sollen von einem Pater missbraucht worden sein wie ein ehemaliger Schüler 2008 meldet. Der Pater soll in den 1960 aus dem Orden ausgetreten sein. Die Schule wurde 1967 geschlossen.

1960er Jahre. Studienseminar Weiden

1960er Jahre. Bethen, St. Antonisustift. Von früheren und älteren Heimbewohnern wurden Heimkinder misshandelt. und sexuell missbraucht. Den Nonnen wird vorgeworfen weggeschaut zu haben.


1960er Jahre. Essen, Franz-Sales-Haus. Es soll sexuellen Missbrauch gegeben haben. 2002 trat der Leiter zurück weil er einen Jugendlichen missbraucht haben soll.

1950er und 1960er Jahre. Vechta, Cloppenburg. Drei in der Zwischenzeit  (2010) verstorbene Priester und ein Laie werden des Missbrauchs verdächtigt.

 

1950er und 1960er Jahre. Diözese Rottenburg-Stuttgart, Wurmlingen. Vierzehn Geistliche stehen unter Verdacht davon 7 Priester aus der Diözese wovon 4 bereits gestorben sind und 7 Ordenspriester. Ein Pfarrer von der Piuspflege in Oggelsbeuren ist dement und kann nicht mehr verhört werden.
Ein in der Zwischenzeit verstorbener Priester soll laut eigener Aussage einen heute (2010) 60jährigen Eutinger als Jungen missbraucht und im Religionsunterricht immer wieder geprügelt haben. Der Priester wurde 1968 zum Ehrenbürger von Rottenburg ernannt (Spiegel).

 

1950er und 1960er Jahre. Hessen, Hofheim, Kinderheim Vincenzhaus. Es liegen Vorwürfe von 3 ehemaligen Heimkindern, unter anderem dem Unternehmer Ralf H., vor die Aufklärung über Misshhandlungen und sexuellen Missbrauch verlangen (Tagesschau).


1950er und 1960er Jahre. In einem Kinderheim der Berliner Hedwigschwestern soll eine Nonne  eine ehemalige Bewohnerin missbraucht haben. Die heute 79jährige Frau soll 1986 aus dem Orden ausgetreten sein. Der Orden hat anscheinend Kontakt mit ihr aufgenommen (Focus).


1940er bis 1960er Jahre. Bistum Limburg. Es werden in zwei Fällen Missbrauchsvorwürfe gegen einige Priester die seit langem Tot sind sollen geprüft.


1959.
Bethen, Jugendburg St. Michael. Ein Missbrauchsfall. Den Schülern wurde unter Androhung von Strafe verboten die Eltern zu informieren.

1958. Musikgymnasium Regensburg. Ein Präfekt wird wegen unsittlichen Handlungen mit seinen Schützlingen zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

 

1953-1955. Erzbistum Hamburg. Ein Mann soll im Alter von 12 bis 14 Jahren von einem Pfarrer missbraucht worden sein.

 

1950er. Jülich, katholisches Internat Haus Overbach. Drei Menschen sollen von Ordensleuten sexuell missbraucht worden sein. Die Opfer sollen sich später an anderen Schulen und Internaten gemeldet haben (Focus).


1940er Jahre. Vergewaltigungen im Zweiten Weltkrieg durch die deutsche Wehrmacht (Spiegel).

1920. Die Dürerschule muss geschlossen werden weil eine Schülerin Selbstmord begangen hatte nachdem sie vom Direktor Georg Hellmuth Neuendorf geschwängert worden war. Der Direktor hatte auch andere Mädchen systematisch missbraucht. Er floh nach Südamerika, wurde aber gefasst und kam für 6 Jahre ins Gefängnis.


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Mehr zum Geschehen in diesem Jahr findet man in der Wikipedia: 2010


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Das Bild vom Mobiltelefon stammt von Wikimedia Commons von Andrew Fitzsimon
und wurde unter der public domain Lizenz veröffentlicht.
Das Bild "Wiener Sängerknaben" stammt  von Wikimedia Commons von Dongio
und wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.

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